62 Von Tugenden vnd Vollkommen⸗Wercke iſt geweſen. Dann Gott hat nach Ver⸗richtung der Erſchaffung(c) deß Weibes geru⸗het. Nun iſt es laͤſterlich zu ſagen/ daß GOttan einem vnvollkommenen Ding das Werck derSchoͤpffung habe bewenden laſſen. Dann datEnde(nach gemeinem Sprichwort)/ kroͤnet dasgantze Werck.(a) Es iſt der Naturkuͤndiger gemeine Rezgel/ was man gantz zu ſeiner Vollkommenheitbringen wil/ auff daſſelbe wird am erſten gedacht.(b) Dann ¶ deß Menſchen wegen/ iſt alles ge⸗ſchaffen/ als welcher die Edleſte lebende Creaturiſt. Iſt derowegen Er das Ende/ vnd der Zweck/aller Dinge. Velcurio Phyſic. Ib. 1. C. 22.Scalig. exerc. zor, Nun aber ift das Weibnach dem Manne geſchaffen. Man beſehe hiervonCornel, Agripp., de præſtant., fœmin.(c) Schlage hiervon auff im erſten Buch Mofeam 2. Cap.(d) Es iſt gar ein vngereimbtesDing/ darfuͤr halten/ ob ſolte Gott an einemvnvollkom̃enen Werck ſeine fo groffe wunderbareArbeit vollendet haben/ ſagt ebengedachter A⸗grippa.(e) Iſt derowegen das Weib nichts an⸗ders/ als eine Crone aller erſchaffener Dinge/auff das letzte gebildet/ vnd nach Vollfuͤhren deßbohen Wercks der Schoͤpffung/ als eine Koͤ⸗nigin der Welt/ in das Paradeyß/ als einenluſtigenNGuhiiymtfontdamfámden’maiyBhMOlerwinnnMurfimiYari