haltsLieddesDachiſchen Zehns.Amon nimmt die Zeit in acht/Er gebrauchet ſich der Freuden/die er muß im Alter meiden/da ihm keine guſt mehr lacht.Er verwirft die Einſahmkeit/ſuch: getraͤue Bunds Geſellen/die bei all. und ieden Faͤllen/| Freudig mit gehn in den Streit.Dieſen traut er alzeit mehrals dem wandelbahrem Glůkke/des ſen falſche Laͤchel Blikkevielmahls wuͤrken mit beſchwehr/Folgends pflaͤget er die Waͤlt/ſo und ſo/ zu uͤberſchlagen/das Verhaͤngnuͤs zuverragen/wie es ſeinem GOtt gefaͤllt.Unterdesſen ſucht ſein Fleiſſ/durch ein tugendhaftes Leben/ſich der Weiſheit zů ergeben/weil ſie wohl znlohnen weiß.Druͤm verlachet er die Waͤlt/die an ihren eiteln Schaͤnzen/nuhr allein hat ihr ergoͤzzen/Weiſ heit iſts/ die ihm gefaͤllt.Wie denn/ ohne Zwang und Trieb/als die Fillis dieſs beſunden/ſte ſich ſelber uͤberwunden/ihn zu lieben als ihr Lieb.Welches ihn auch ſo erg aͤt/daß er dieſe wehrte Tugend/aller andern ſchoͤnen Jugend/vohr· zu einem Spiegel fàgt.Und wiewohl der meiſte Sinn/aus den Tugend Schranten weichet/nach den Venusluͤſten ſtreichet/und ſich ſelber opfert hin.So befindet ſich doch noch/ie zuweilen bei der Jugendſolche ſchoͤn und ſaͤltne Tugenddaß ſie fluͤht das Venus Joch.