ohndeh Rohnfeh⸗ pgennoit Gebol⸗ perher gt R 21 6 Gleichwie nun nichts klaͤrers und deutlichers/ als gleichwol der Inhalt der angefuͤhrten Worte iſt/ erdacht/ noch die in denen⸗ ſelben liegende Verbüͤndlichkeit ſchaͤrffer und genauer hat gefaſt wer⸗ den koͤnnen/ damit dadurch die unumſchraͤnckte und unendliche Außſchlieffung nicht nur etwan deß naͤchſtẽ Nachfolgers in der Cron Franckreich/ ſondern alles Frantzoͤſiſ. Gebluůts/ ſo auß dieſer Ver⸗ maͤhlung auch gantz zuletzt herſtammen/ und von der Frantzöſiſ. Succeſſion gar fehr weit entfernet/ oder wegen def Weiblichen Ge⸗ ſchlechts gantz davon abgeſondert ſeyn möͤchte/ von der gantzen Spanif. Succeſſion mit Auffhebung alles Unterſcheids des Gez ſchlechts/ der Ordnung und Grad vor Augen gelegt wuͤrde Alſo iſt auch obbeſagter Verzůcht und die darinnen bedungene Außſchlieſ⸗ fung von der Durchl. Infantin Anna vor und nach der wuͤrckli⸗ chen Vollziehung der Heyrath und ſelbſt von dem Allerchriſtl. Hoͤ⸗ z. Auß der nig mit theuren Eyd⸗Schwuͤren bekraͤfftiget/ und denen Reichs⸗ von Ihnen Grund⸗Geſaͤtzen in Spanien und Franekreich/ wie ſie in beyderfeits beſchehe⸗ Koͤnigrefchen allerhoͤchſten Gerichten haben pflegen regiltrirt und ner Ab⸗ vorgemercket zu werden/ an die Seit geſetzet und hinzu gethan/ noch rg vor dieſem voneinem einigen Menſchen in Zweiffel gezogen Worden. fend Mir Şa es haben vielmehr in mehrerer Betracht- und Erwegung/ ſpruͤche. daß folches ein Werck von ſo groſſem Nutzen und Nothwendigkeit ſey/ nicht nur die Land⸗Staͤnde deß Koͤnigreichs als ſie zu Ma⸗ dritt im Jahr 1618. zuſammen gekommen“ Ihre Koͤnigliche Majeſtaͤt Philippo Ihrem allergnaͤdigſten Koͤnig eingerathen/ und inſtaͤndigſt gebaͤten/ daß er durch ein beſtaͤndiges Reichs⸗ Geſetz ſo wohl dieſen Verzuͤcht nochmals bekraͤfftigen/ als auch in Krafft deſſelben Geſaͤtzes alle Erben insgeſambt von beyderlen Geſchlechte/ welche auß dieſer Ehe ſchon gezeuget oder erft wur den geboren werden/ von der gantzen Spaniſchen Erbfolge in alle Ewigkeit außgeſchloſſen werden moͤchten/ ſondern es hat auch hoͤchſtgedachter Koͤnig Philippus ſelbſt nach reiffer der Sa⸗ chen Überlegung mit gutem Rath und Bedacht das erwehnte Geſaͤtz fo wie man es begehret/ gegeben und publiciret/ A ſeynd die ſelbſtaͤndigen Worte der obbeſchriebenen Ehe⸗Pacten průckli⸗ und deß allenthalben gleichlautenden Verzuͤchts darinnen wie⸗ chen Spa⸗ derhohlet/ und in das neue zu Madritt im Jahr 1614. gedruck⸗ niſchen. te Buch der Spaniſ. Geſetze zugleich nebſt dem Vorbehalt der Geſaͤte⸗ Infantin/ wann ſie nach der Lillolution der Frantzoͤſiſchen Ver⸗ maͤhlung ohne Leibs⸗Erben ſeyn ſolte/ und lonſt im übrigen der Eydliche Verzucht alles Rechts 8 der Spaniſchen we 3 n \
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