128 Oſtern Licder. An unſer ſtatt iſt kommen: /: Und hat die ſuͤnde abgethan/ Damit dem tod genom̃en/ All ſein recht und ſein gewalt/ Da bleibet nichts dann tods geſtalt/ Den ſtachel hat er verloren/ Alleltija. .Es war ein wunderlicher krieg/ Da tod und leben rungen.:/: Dag leben behielt den ſieg/ Es hat den tod verſchlungen. Die ſchrifft hat ver⸗ kuͤndet das/ Wie daß ein tod den an⸗ dern fraß/ Ein ſpott auß dem tod iſt worden/ Alleluja. F5. Hie iſt das rechte oſterlam̃ /Da⸗ von Gott hat gebotten. Das iſt an des creutzes ſtam̃/ In heiſſer lieb ge⸗ braten. Deß blut zeichnet unſer thuͤr/ Das haͤlt der glaub dem tode fuͤr/ Der wuͤrger kan uns nicht ruͤh⸗ ren/ Allelija. 6. So fehren wir das hohe feſt/ Mit hertzens freud uund wonne 17 Das uns der HErꝛe ſcheinen laͤßt/ Ckr iſt ſelber die ſonne. Der durch ſei⸗ ner gnaden glantz/ Erleuchtet unſre hertzen gantz/ Der ſuͤnden nacht iſt vergangen/ Alleluja. Mir k