272 Voln H. MOCO l Im teſtament uns ſchaffte/ Sein leib zit eſſen in dem brot/ Fmi wein zu trinten fein blut roht/ Durch fti enwa es kraffte. ea nun diß brot nach dem È i) tef Ißt trinckt von des HEr⸗ p ren miy Der ſoll ſein tod verkuͤn⸗ Io den:/ Nemlich/ daß Chriftus Got- a tes ſohn/ Am creutz bezahlt und gnug gethan/ Fuͤr unſer aller ſuͤn⸗ den. Und daß uns GOtt nun gnaͤ⸗ ⁊dig ſey/ So wir ſolchs glauben/ und dabey/ Uns an die tauff ſtarck hal- ten/ So ſolln wir GOttes kinder ͤſeyn/ Und das him̃liſch erb nemmen ein/ Das wil GOtt ewig walten. Me 7. So pruͤff der menſch nun ſich ſelbſt recht/ Eh er diß ſaerament em⸗ ßvfaht/ DAB er ſein hertz erkenne:/: ꝙjDo er im rechten glauben ſteh/ Und in wahrer lieb hinzu geh/ Daß ihn kein unbuß brenne. Daß er ihm nicht das gericht/ Drumb daß er under ſcheidet nicht/ Den leib Chriſti des HErꝛen/ Daß er der ſuͤnden ſauerteig/ Durch huͤnff des heilgen Geiſts