380 Bon der Rechtfertigung. Als der/ den Gott gegeben hat: Wer den hat/ wird dem hauffen/ Der hoͤll⸗ ſchen feind entlauffen. 6. GOtt hat uns ſeinen Sohn ver⸗ ehrt/ Daß aller menſchen weſen: So mit dem ewen fluch beſchwaͤrt/ Durch dieſen ſoll geneſen. Wen die verdam̃niß hat umbſchrenckt/ Der ſoll durch den ⸗ den Gott geſchenckt/ Erloͤſung/ troſt und gaben/ Des ewgen lebens haben. 7. Ach mein Stt meines lebens grund Wo foll ich morte finden 37: Mit was fuͤr lobe ſoll mein mund/ Dein treues hertz ergruͤnden? Wie hat doch koͤnnen diß geſchebn? Was haſt du an der welt erſehn/ Daß/ die ſo hoch dich hoͤnet/ Du ſo gar hoch gekroͤnet. s. Warumb behieltſt du nicht dein recht/ Und lieſſeſt ewig preiſen: /: Die jenge/ die dein recht geſchwaͤcht/ Und freventlich vergeſſen? Was haiteſt du an der fuͤr luſt Non welcher dir doch war bewußt/ Daß ſie/fuͤr dein verſcho⸗ nen Dir ſchaͤndlich wuͤrde lohnen. 9. Das hertz im leibe waͤinet mir/ Fuͤr groſſem laͤid und graͤmen/ Wenn ich bedencke/ wie wir dir/ So gar ſchlecht uns bequemen. Die meiſten wollen deiner nicht/ Und was du ihnen zuge⸗
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