Eund deinen Tempel/ da deine Ehre wohnet/ gern und fleiſſig beſuche/ daß ich weder zur Rechten noch zur Lincken von deinen Rechten weiche/ auff daß ich weißlich handlen möge/ und mir gelinge in allem/ was ich thue/ inſonderheit daß ich wol thue an dir und deinem Hauſe und am gantzen Volck. Gib mir ein weiſes und verſtaͤndiges Hertz/ damit beya, meiner Regierung jederzeit Recht und Gerechtigkeit gehandhabet/ und Ma das von dir mir indie Hand gegebe⸗ ne Schwert zur Rache der Ubelthaͤ. ter und zu Lob der Wolthaͤter und Frommen von mir gefuͤhret werde. Behüte mich fuͤr boͤſen Rahtgebern und ſchaͤdlichen Leuten/ die es mit wdir nicht redlich und auffrichtig mey⸗ nen; beſchere mir hingegen ledliche Leute/ die dich wahrhafftig forchten/ dem Geitz feind ſind/ und ſich auff Recht und Haͤndel wol verſtehen/ damit itn gantzen Lande Redt und Gerechtigkeit gehandhabet/ und ncht etwa eine Schuld auff saft H i i