und effenbetjetid ehefiveitig wi)chlen/ obtviih nadi ditandtſchaftFheillRh ditier Cheniqu GWemigoiMim io i WRichterbuͤchlein. 4$gnugſatn caution thun. Sum̃a dieſer Klag iſt:Wann ein Einkindſchafft iſt auffgericht/ iſt derSueffvater den Stieffkindern ſchuͤldig/ ſich zugleichem Theil mit ſeinen Kindern in ſeinen Guͤ⸗tern zu Miterben zuzulaſſen/ vnd jhnen deſſen can:tion zu thun. Aber Beklagrer hat mit KlaͤgersMutter ein Einkindſchafft auffgericht. Derhal⸗ben iſt Betlagter ſchuldig Klaͤgern in ſeine Guͤterzu einem Miterben zuzulaſſen/ vnd jhme deſſen zucavirn. Dieſer Klag wird der erſt Artickel vomBeklagten verneint: derwegen das Recht ein⸗brachter Klag ſtreitig/ welches dem Klaͤger alsfein Klag zubeweiſen obligt. Nun kan ein ſolchRecht weder aus dem gemeinen/ noch ſonderba⸗ren Rechten oder Gewonheiten erwieſen werden:Vnd kan den Stiefflindern vermoͤg der Einktſchafft in jhres Stieffvaters Guͤtern nidemehr Gerechtigkeit gebuͤhren/ als den rechten na⸗tuͤrlichen Kindern. Nun wird niemands billi⸗chen/ daß der Sohn den Vater mit Recht fuͤr⸗nehmen måg jhme zu cavirn, daß er jhme ſeineGüter verlafen wolt. Derhalben die eingebrach⸗te Klag wider alle Recht vnd Billigkeit angeſteltworden. Wiewol aber ſolches vnlaugbar/ doch iſtin einer ſolchen Sachen zwantzig Jahr lang pro⸗cedirt. Daraus zu ſpuͤren/ wie auch in ſchlech⸗ten Sachen die Leut viel Jahr vnd Tag werdenauffgehalten vnnd vmbgetrieben. Wiewolaber der erſte Artickel einbrachter Klag vondem