ngealt voete (wi y Geitis(f úd Crimi Grempel oon ju wercket dem ander! ches aelieh endra raug geog Richterbuͤchlein. 45 ſchreibt aber Gellius, daß der Klaͤger vber ſolche Schuld weder Handſchrifft noch Zeugen ge. habt/ ſondern andere/ doch vnanſehnliche Argu⸗ ment/ ſolches zu beweiſen gebraucht habe. Er fey aber fuͤr ſein Perſon ſtrack vnd auffrichtig gewe⸗ ſen/ dem niemands einigen Falſch oder Luͤgen hat wiſſen nach zu ſagen. Dargegen aber ſey der Beklagte ein falſcher luͤgenhafftiger Mann ge⸗ weſen/ der offt erwieſen/ auch zu liegen vnd trie⸗ gen ſich ſehr befliſſen. In einem ſolchen Fall wolt ich mir kein Gewiſſen machen/ dem Klaͤger in ſupplemeutum probationis den Eyd gude- ferira, pnd ith Faller denſelbigen leiſten wuͤrde/ den Beklaaten zur Bezahlung verdammen: Ob ſchon Klaͤger nicht weiters bewieſen hette Nam mores dicentis(wie Ariſtoteles ſchreibt) ma⸗ gnam probandi vim habent,& præcipuam fers faciunt fidem. Ergò& vim ptæſumendi habent,&c jusjurandum deferendi. ii, Exemplum, darinn das Recht vorgeſchutzter Exception ſtrei⸗ Eiter tregt fid) ein Fall zu/ daß el⸗ Iner ſtirbt/ vnd verleſt nach ſich zweyer Bruͤer Kinder in vngleicher Zahl/von dem