286 Centuria:Caf8>., Beklagter Michel excipirt: Er were ein na⸗ türlicher Bruder/ vnd des fluͤchtigen Miterbe/ l autem coheredem homicida haberet; quòd tunc portio homicidæ non deferatur fiſco, ſed coheredi accreſcat. Klaͤger ſagt: dieſe Exeeptio were nirgend ſundirt, vnd koͤnte er ſelbige nicht zugebenn Nota. Weil Klaͤger des Beklagten Exception nicht zugeben wil/ o eneſtehet vor dißmal die Fra⸗ ge: Ob nemlich/ wenn ein Erbe/ welcher ei⸗ ner Erbſchafft durch eine Mißthat nicht fehig/ einen Miterben hat/ deſſelben Antheil vnd portion dem Fiſco nicht folge/ Son⸗ dern dem Miterben zuwachſe/ Solche Ex⸗ ception muß Beklagter beſcheinigen vnd dociren. oa Beklagter braucht pro fundamento diß Ar⸗ gument: quõd ſactum fratris non noceat fra. tri, juxta lie. S fratris, D. ſt qui aliguem teſtari prohibuerit. Wia Klaͤger replicirt/ daß dieſes Argument/ damit Beklagter feine Exception beſcheinigen wolle/ gar zweiffelhafftig. Denn ja das lactum parrici⸗ in dieſem Fall Beklagten als Brudern nicht ſchaͤdlich/ ob ſchon ſein des Todtſchlaͤgers An⸗ theil dem Fiſeo zugeeignet wuͤrde/ dann ja Be⸗ klagtet nichts deſto weniger ſeinen Antheil in des ent⸗ C wingi fiath chet9 RN WA Min din 1 àvng tpe E ET