Centuria 3. Caſ. gv. 1769 Anno 1540. tauſent Reiniſche Goldgůlden wi⸗ derkaͤufflich Jaͤhrlichen vmb hundert Reiniſche Goldginden verkaufft/ derogeſtalt/ daß ſo lange der Rath ſolche tauſent Guͤlden nicht wider an ſich löſen vnd bringen wolte/ allezeit obgedachte hundert Retniſche Holdauͤtden Zinß erwehntem Hans Newborn gegen Niran im Oſtermarckt geibzia bezahlt werden ſolte. Alldteweil aber der Nath zu Pegaw numehr vber 40. Jahr nur hun⸗ derk Guͤlden ſchlecht Geld/ den Guͤlden zu ir Groſchen gerechnet/ bezahlet/ wil mit ſolcher Be⸗ zahlung anjezo Hans Nebborn nicht zu frieden ſeyn/ ſondern begehrt tanſent Reiniſche Gold⸗ gůlden in Specie vermöͤge der obligation. Fun⸗ dirt fich auff ſolche obligation per certi condi- ctionem ex ſtipulatu. J /f ita ſtipulatus iab. g. Chryfogonus. verf. fupereh Dde F obl. Der Rath wendet hiergegen vor/ ſie hetten vber Rechts verwehrte Zeit mehr nichts als hun· dert Guͤlden den Guͤlden zu 21. Groſchen/ bezah⸗ let/ derowegen ſo bringt Hans Newborn Com⸗- miſñon aus/ an den Ampts verwalter zu Pegaw/ vnd beklagt daſeibſt den Rath. Beklagter Rath fundirt ſeine Exception in Conſt. Eleci.ip. ibid. Moller. Pii Be⸗