LETTE w"o: 124 Die XIV. Tugend⸗Predigt/ Kiben Dann wird der Tag erſt Freudenreich Geſang. Wann GOtt uns zu ihm nehmen/ Und ſeinem Sohn wird machen gleich/ Wie wir dann jetzt bekennen. Da wird ſich finden Freud und Muth/ Zuewiger Zeit beym hoͤchſten Gut/ GOtit helff/ daß wies alle erlangen? mer GOrtt allein die Éhre. devor. Im Namen IEſu APM Die XIV. Tugend⸗Predigt. Inder erſten Abtbeilung/ von denen Tugenden gegen GoOtt dem HEr in/ Die XIII. Tugend: Geiſtliche Ritterſchafft. Text: Epheſ c. 6..10. Segd ſiarck in dem HERRN/ und in den Macht ſei⸗ ner Staͤrcke. Eingang. Geliebte in Chriſto dem G Erm! De Vafug uUß den Böchern Moſis beſonders dem anderen/ HELE DrKmder(E o N d 4 2 Irau mrd SAET S bekannt die Geſchicht von dem Außgang der Kinder Iſrael auß T Egypten durd das rotheMeezdDurch die TBA-n und duree gaogn. IN Jordan ins gelobte Land Canaan. Welches alleg ein ſchoͤner Abriß iſt des Zuſtands aller Chriſten/ dañ wie es hierinnen den Kindern Iſtael leiblich ergangen/ alſo geht es den Chriſten geiſtlich. Egypten deutet auf deß Menſchen Leben vor der Tauff/ da wir nod unter der Gewalt deß hoͤlliſchen Pharaonis/ nemlich deß leidigen Teuffels ſtecken/ daß rothe Meer bedeut die heilige Tauff/ die rothe Flut von Chriſti Blut gefaͤrbet/ die Wöͤſte bedeut die Weit/ der Jordan den zeitlichen Tod/ und das gelobte Land das ewige Leben. Mie nun die Rinder Iftael muſten vier Reiſen thun/ die erſte auß Egypten an daß rothe Meer/ die ander durchs rothe Meer in die Wuͤſten/ die dritte auß det Wöoͤſten an den Jordan/ und die vierdte durch den Jordan in and: (o: yel Dn fn iin mil Y pl nii fh: W Iy inl im M ni Wi wa e y E r a R a Cae FE