ERST Gottſeligkeit. 16¹ 222,ĩ˖ů˖ ˖———ů———— ⏑ ſchmucken/ nicht wit Zoͤpffen/ oder God/ oder Perlen/ oder koͤſtlichezewand/ ſondern wit ſichs ziemet den Weibern/ die da Gottſeligkeit beweiſen durch gu⸗ ke Werck/. Tim. 2. Solchellbung der Gottſeligkeit foll auch beſtaͤndig fyn/ Efira dann wann ein gereehter Boͤſes t ſo wirds ihn nicht helffen/ daß er fomm geweſen iſt/ Eech 33. Darun wer onm iſt/ der ſey immerhin ſtomm/ und wer heilig iſt/ der ſey immerhin heilig/ Offenb. 22. Alles aber ſoll hierinnen ihi gericht zu (wie in allen Dingen) zu GOttes Ehren gerichtet ſeyn/ daß wir nicht meinen ores E Gottſeligkeit ſey ein Gewerb/ ein Haͤndelichen/ damit man Ehr und Buti. chet/ und niht GOtt olein dienet. Wie Sanct Pauli Wort mit Doctor Luthers Gloß lavten/ Tim 6 II. Troſt /E Merheiſſung dieſes und deßzukun ſten ſehen und erfahren/ daßes ben ſeliger ergeht/ als den Gottlofen/ die froͤniſ Anfechtungen/ von oben her ſchiaͤgt G Ott ſelber mit dem Creutz auff ſie zu/ dann welchen der HErꝛlitb hat den zůchriget er/ Ebt.12. Von unten her ſpeit der leidige Teuffel ſeine hoͤlliſche Verſuchungen wider ſie auß/ daß ſie die Baͤch Belial erſchroͤcken/ Pfal. 18. Zur rechten paben fie das allgemeine Gend dleſes Lebens/ welches ein elend/ jämmmerlich Ding iſt Eyr 4o. Zur Lincken haben ſie die Gottloſen/ da es heißt/ wie Job ſagt: Der Gerechte und From̃e muß vetlachet ſeyn/ und iſt ein verachtet Lechtlein fuͤr den Gedaucken der Stoltzen/.2. Eie muͤſſen ſich untet den Solktloſen ſchmucken/ drucken und leiden/ und wann ſie gar umkornmen/ iſt niemand der es zu Hertzen neh⸗ me/ heilige deut werden durch den Tod auffgerafft/ und niemand achtet drauf Eſ.57. Hingegen den Bottloſen geht es nach ihres Hertzens Wunſch und Willen/ nach dein Eprichwort: Je ärger Strick j beſſer Gluck/ wann from⸗ me Chriſten trauren und weinen/ ſteht die gottloſe Welt da und hat ihr Treud darani Boha. Daruͤber werden dann fromme Hertzen betrůbt/ wer⸗ den etwan unwillig und kleinmaͤtig/ daß ſie an der Verheiſſung GOttes ; gt in Texttvoꝛrten/ die Gotiſtligkeit hab en Lebens. Wann aber fromme Chri⸗ Goltſeligen hier in dieſer Welt immer tröb⸗ guſtrke safe E hriſten baben die groͤßte derFrommen y e anfangen zu zweifflen. Wie Aſſaph fagt; Sihe/HErꝛdie Sottioſen ſind gluͤck⸗ ſelig in der Welt und werden reich/ ſie thun was ſie nur gedencken/ was ſie re⸗ den/ das muß vom Himmel herab geredt ſeyn/ was ſie ſagen/ das muß gelten auf Erden/ ſolls aber umſonſt ſeyn/ daß mein Hertz unſtraͤfflich lebt/ undich meine Hand inUaſchuld waſche/ und bin dabey geplagt täͤglich meine Strof Berite, iſt alle Motgen da/ Pſal. 37. Dergleichen Reden auch Job. 21. und Jer. 12. und ⁊roſt. außgeſtoſſen und mit G Ott hieröber rechten wollen. Aber da ſollen ſich from: me Gottſelige Chriſten gettoͤſten/ daß dieſes alles geſchehe nach dem Willen und unerforſchlichen Weißheit GOttes/ die wir nicht rechtfertigen ſollen/ Matth. Darnach/ daß die Chriſten ihre Anfechtungen/ Creutzund Leyden X in der Welt haben/ das richtet EOtt alles dahin/ daß es ihnen zum Beſten diene/
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