220 Die XXIV. Tugend⸗Predigt. liche Reu und Sepo barber haben/ ſollen nicht verzagen/ ſondern mit wahtem Glauben ſich halten an den HErrnEſum Chriſtum/ der unter Pontio Pi lato bezeuget hat ein gut Bekanntnus/ 1. Tim. 6, Der wird ſie als reuende/ bußferlige Sonder wieder zu naden anneh men/ roie er den Verlaͤugner Pe⸗ angenommen/ doch follen ſie darauf forthin in ihrem Chriſtenthum deſto i beſtaͤndig bleiben/ ſo wird ſie der HErr Chriſtus nicht ver⸗ ern bekennen vor GOtt ſeinem himmliſchen Vatter/ wird ihnen ens geben/ Off. 1. Daß ſie ihne/ ſamt ſeinem Vatter und } mit allen ſtandhafften Bekennern/ loben und preiſen in E⸗ Das geb und darzu verhelffe uns allen die Heilige Drepfaltigkeit. Gott allein die Ehr. Sie Ae at, Ba Da My My e Sy a 8», A*; e26. Febr A A DE MEIA S H A, 1655: Im Mamen IEfu l Die XXIV.Tugend⸗Predigt. In der erſten Abtheilung/ von denen Tugenden gegen GOtt dem Herm/ Die XXIII. Tugend: Das Gebett. Text:Matth....10. Du ſolt anbetten Gott deinen Herm⸗ Eingang⸗ Geliebte in Chriſto dem HErꝛn! Spruch pan Cr H. Auguſtinus ſchreibet ber den 8 J. Pſalmen: Wann v dai orinder Bbeel efen fo red: GOtt mit ung/ wann wir aber bet⸗ 9 applic. ZSA ten/ ſoreden wir mit G Ott. Wie nun ein eyferiger GOtt erge⸗ enerChriſt/ fleiſſeg foll in der Bibel leſen/ daß er GOttes heiligen EO Villen darauß erlerne/ und immerdar ſtaͤrcker und geuͤbter werde in dem/ was er in den heiligen Predigten hoͤret: Alſo ſol er auch fleiſſig ſeyn in dem Gebett/ daß er darinnen ſein Noth und Anligen Gott dem Herꝛn klage/ und alls gutes auß Gnaden von ihm empfahe. Von dem erſten/ nemlich dem Bbeel⸗ Leſen haben wir unlangſten außfuͤhrlich geredt/ wollen demnach fuͤr dißmal i pas andere fůr uns nemmen/ erſtiich die verleſne Wort mit wenigem erklaren/ Vottrag. und weiters vernemmen/ was wir ta