A hiia aeaa A E E E a Pflegung deß Leibes. 4¹5 Tind das ift nun die 13. Tugend/ ſo auff uns ſelbſten gehet/ nemlich die Summa⸗ Sorg fuͤr unſeren Ceib! dawir gehoͤrt/ welcher Geſtalt ein Chriſt/ neben Borhergehender Sorg/ foͤr feire Geele; aud feinen Eeib wol in acht nehmen foll/ nemiich: Ein Chriſt ſoll ſeines deibs Ankunfft erkundigen/ ſeines Leibs Eigenſchafftemerwegen/ ſollder Slieder ſeines Leibes recht gebrauchen/ dem Leib ſeine nothwendige Unterhulkung ſchaffen/ was dem Leib ſchaͤdlich iſt bermeiden/ und denſelben ſamt ſeiner Seelen allezeit G Ott in ſeinen gnaͤdi⸗ gen Schufßbefehlen/ nach den Worten: Wartet deß deibes/ doch alſo/ daß nicht gen werde/ Roͤm.crz Gebrauch disfer Lehr, Arnung/ daß wir uns nicht an unſerem eigenen eib verfͤndigen /.. Y Cremklben gur Geilheik/ und dadurch auch zum zeitlichen und ewi, oraret, 0 gen Verderben Anlaß geben/ wie Paulus allhie ſagt: Wartet deß niche in ver⸗ T Leibs/ doch alſo/ daß ernicht geil werde. Es verſuͤndiget ſich aber ein Chrif Prisen piii| an ſeine meigenen Leib/ wann er deß Leibs warlet/ und der Seelen dabey ver⸗ giſt/ da leibel es ſich wol/ aber ſeelet ſich übel/ wie am reichen Schlemmer zu ſe⸗ hen/ der alle Tag herꝛlich und in Frenden gelebt/ aber Moſis und der Prophs⸗ ken nichts geachtet/ und dar uͤber zur Hoͤllen geſahren/ Luc. 16. Es verſůndiget ſch ein Menſch an feine m Leib/ durch Hoffart/ in Kleidern/ wie die ſtoltze Toͤch⸗ ten Jony Efes Durch uͤbermaß in eſſen und trincken/ wie dierohe Welt⸗| Kinoer Weißh. 2. Durch Verzaͤrtlung und Kuͤtzel deß Fleiſches/ in Un⸗ pdt und Hureren/ dawider Sanet Paulus ſagt: Fliehet die Hureren/ alle Suͤnd/ die der Menſch thut/ ſind auffer ſeinem Leib/ wer aber huret/ der fuͤndi⸗ get an ſeintm eigenen Leibꝛꝛ/ r. Cor. 6. Sonderlich geſchichts durch Verzweiff⸗ lung dgein Menſch Hand an ſich felbſtenlegt/ ſeinen Leib verletzt oder gar ge⸗ waltthaͤtiger Weiß Seel und Leid trenns/ wie Saul/ Judas und andere. Vor dieſen und auderen dergleichen Guͤnden ſollen wir uns hůͤzen/ dann die Goͤttliche Weißheit komt nicht ineine boßhafftige Seel/ und wohnet nicht ſtreinem Leib/ der Suͤnden unterwo ffen/ Weißh.. Ja/ wo nicht wahre Buß entzwiſchen kommnt/ ſo kan/ und wird G Ott der HErꝛauß gerechter Straff/ Leib und Seel verderben in die Hoͤll/ Matth 10. II. Vermahnung /daß wir auff die erzehlte Weiß unſeren Leib in acht. 1. nehmen/ wol und Chriſtlich verſorgen/ als welchesG Ott der. OEt ꝛallhie felb⸗ ſten von uns erfordert/ and fagt: Wartet deß Leibs/ ja die Natur gibts uns an l die Hand/ wis Paulus ſagt: Niꝛmand hat jemals ſein eigen Fleiſch gehaffet/| fonderwer nábreteg/unð pfleget ftin: Eph Doch ſolles geſchehen ordentlich/ WN daß wir amerſten/ wegen der Seel/ trachten nach dem Reich GOttes/ und nach ſeiner Gerechtigkeit/ ſo wird ung dae anders fär den Leib auch zufallen/ Matth. 6. Es ſol geſchehen maͤſſiglich/ daß wir deß Leibs ſe ai ei ————
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