— Sa taii eiaeia aaa AAS In achtnehmung der Geſundheit. 419 1. Welcher Chriſt ſein Geſundheit recht in acht nehmen will/ der ſoll vor£ B Mienia e Geſundheit fé in ber:iiche Gab© Erkennen/ W allem erkennen/ was die Geſundheit faͤr ein herꝛliche Gab Gottes was die Be Weih ſey. GOtt iſts/ der uns gibt Geſundheit/ eeben und Segen/ Syr.34. Da Die fandheiefór i Kinder Iſrael cuß Egypten zogen/ war Fein Gebrechlicher unter ihren Stmk Se a men/Plai os. Die 40, Jahr/ ſo lang ſie in der Waͤſten hin und wider ge⸗ zogen/ ſeyn ihnen ihte Zuͤß nicht geſchwollen /. Moſ. d. Da Moſes hundert und zwantzig Jahr alt war/ ſteht von ihm/ ſeine Augen ſeyen nicht dunckel wor⸗ den/ und feine Krafft ſey nicht verfallen/ z. Moſ.z4. Und denCaleb erhielt der giw HeErr bet den Leibskraͤfften/ biß in ſein Aiter/ růhmet Syr. 46 Solches iſt ein di Wiſen hertliche vortreffliche Save GOttes/ allen anderen zeitlichen Gaben vgy weit vorzuziehen/ dann was iſts/ wann einer ſchon hochgelehrt/ weiß und H ihe verſtäͤndig/ und doch nicht geſund iſt?was iſts/ wañ einer ſchon in hohen Wuͤr⸗ emg NN den/ Ehren und Aemtern ſitzt/ und doch nicht geſund iſt? was iſts/ wann einer a wai ſchon groſſen Reichthum/ Geld und But gnug hat/ und doch nicht geſund iſte aai fonun) W was iſts/ wann einer ſchon jung/ edel/ maͤchtig und praͤchtig iſt/ und iſt doch da⸗ W me. Yi bey nicht geſund? Syrach ſagt: Es iſt beſſer einer ſey arm und darbey friſch ihmi und geſund/ dann reich und ungeſund/ geſund und friſch ſeyn iſt beſſer dann TI yag deint grof Gut/ es if Fein Reichthum zu vergleichen einem geſunden Leib/ cap. 20. sund deh Plutarchus ſagt die Geſundheit ſey das allerbeſte Saltz und Schmaltz eines gibin Menſchen/ dadurch ihm alles in ſeinem Leben wolgeſchmack/ gut und annehm⸗ lich werde. Der alte Here Mattheſius ſagt/ einer der gute Zaͤhn und einen ge⸗ ginean ſunden Magen hab/ könne ihm ſelbſt auß einem Stuck Rindfleiſch/ ein Rebs iiy hůͤnlein kauen/ da hingegen einem ungeſunden/ die beſte und koͤſtlichſte Spei⸗ kihe ſen ſchmaͤcken wie Haberſtroh. Kaͤyſer Friederich der Dritte/ yflegte zu ſagen⸗ nfi ein gefnder Bauer fey ein groſſer Herꝛ. Und im Sprůchwort ſagen wir Teut⸗ ſchen/ es iſt nichts über geſunden Leib. Dieſe Gnaden⸗Gab G Ottes ſoll ein Chriſt erkennen/ und das nicht erſt wann er die Geſundheit verlohren und das Bett huͤten muß/ wie bey unachtſamen Leuten gemeiniglich geſchihet. 11. Welcher Chriſt ſein Seſundheit recht in acht nehmen wil/ der fol ein m. Bußlertig/ Chriſtlich und Gottſelig Leben fuͤhren. Dann obwol auch fromme/ Gottſelige Chriſten von Gott mit Kranckheitenheimgeſucht werden/ fabren. qil geſchicht doch ſolches ihnen nur zur Zuͤchtigung/ weil G Ott auch Suͤnden an ihnen findet/ ſo zuͤchtiget er ſie damit Vaͤtterlich und mit Maſſe/ daß ſie ſich T nicht fůr Unſchuldig halten/ Jerem 30. Es geſchicht ihnen zur Prob/ und wañ p% ſie dann in ihrem Slauben/ Hoffnung und Gedult beſtäͤndig und bewehrt er⸗ funden werden/ ſo hilfft ihnen der HErꝛ wieder auff/ der Gerechte muß viel leiden/ aber der HErr hilfft ihm auß dem allem/ Pſal.34. Wo man aber dem Got⸗ ſtraffc lh° E. e po HEren nicht gehorcht ſeine Satzungen verachtet/ und nicht thut nach allen feist: Finen ng gen Gebotten/ da drohet der OEræ/ er wolle die Leut heimſuchen/ mit Schroͤ haen U en/ Schwulſt und Fieber/ daß die Angeſichte verfallen/ und der Leib pers n gg 2 ſchmachte/
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