a Angat dipte aeaa AMAO N e Betaͤubung des Leibes. 451 und Geſpoͤtt treiben will/ auß Abrahams Hauß hinauß ſtoſſen/ ſamt Hagar ſeiner Mutter/ i. Moſ. z. Oder wie Paulus redet/ durch den Geiſt des Flei⸗ ſches Geſchaͤffte todten/ Rom. 8s. Ob wirs aber ſo leicht zu keiner ſolchen Vollkommenheit bringen koͤn zro uen in dieſem Leben/ ſollen wir doch ſchlüßlich dieſen Croſt mercken /daß durch asenne verhütet werden/ das ſonſten wol nicht außbliebe. GOtt der HErꝛ wird durch feines O. Geiſtes Krafft mit und in uns wuͤrcken/ das gute werck/ das er in uns angefangen hat vollfuͤyren/ Phil. r. Unduns durch ſeine Gnad vollberei⸗ ten/ ſtaͤrcken/ kraͤfftigen und gruͤnden/ l. Petr.x. Biß wir durch Chriſtum zur himmliſchen Vollkommenheit gelangen/ da ihm der HERRg wird darſtellen ein herꝛliche Gemein/ die nicht habe Flecken oder Runtzel/ oder des etwas/ ſon⸗ dern die da heilig ſey und unſtraͤfflich/ Eph. y. Ja da wir den reinen Geiſtern/ den heiligen Englen SOttes gleich ſeyn werden/ Matth. 22. Zu welcher vollkommenen/ durch die Suͤnd verlohrnen/ und durch Chri⸗Wunſch ſtum erworbenen Heiligkeit und Gerechtigkeit unſers Geiſtes und unſers Leibs/ uns allen verhelffen woll die heilige Dreyfaltigkeit/ Amen. GoOtt allein die Ehr. mmaa Im Namen JEſu à. 17 Febe Die L. Tugend⸗Predigt/ In der anderen Abtheilung/ von denen Tugenden gegen uns ſelbſten. Die XIIX. Tugend: Keuſchheit, Text: Tit. c..v. 11.12. Es iſt erſchienen die heilſame Gnade GSOttes allen Men⸗ ſchen/ und zuͤchtiget uns/ daß wir verlaͤugnen das un⸗ goͤttliche Weſen/ und die weltlichen Luͤſte/ und zůch⸗ tig/ gerecht und Gottſelig leben in dieſer Welt, AIi 2 Ein⸗ ſolche tugendliche Betaͤubung und Zaͤhmung unſers Leibs/ manch Ubel wird tonmanhete,