Amts⸗Verrichtung. 509 wird gegeben werden/ und wird die Fuͤlle haben/ das iſt/ wer ſeine Gaben im geringen Beruff wol gebraucht/ dem werden ſolche Gaben durch GOttes Segen vermehrt werden/ daß er hernach im hoͤheren Amt mit Nutzen mag ge⸗ braucht werden/ Mʒatth. 25. Welche wol dienen die erwerben ihnen ſelbſtein a gute Stuffen/. Tim. 3. Wer uͤber dem wenigen getreu iſt/ den will der HErꝛ úber viel ſetzen Matth. 25. und durch Chriſtum einweiſen in das ewige Leben/ afi dahin uns allen verhelffe die Heilige Dreyfaltigkeit/ Amen. o i GoOtt allein die Ehr. a.% 17 Min a i Im Namen JEſu: berane P : o ochſen. ; Die L V I Tugend- Predigt, J) i In der andern Abtheilung/ von denen Tugenden gegen= leben uns ſelbſten. m Die XXV. Tugend: Arbeitſamkeit. Text: Pſal. c. 128. v. 2. Du wirſt dich nehren deiner Haͤnde Arbeit, Eingang. Geliebte in Chrijto dem HErrn! W pruch s S ſagt der weiſe Mann in ſeinem Buͤchlein der Weißh. am. z. Waßb.n⸗ (SPIE Arbeit gibt herꝛlichen Lohn/ zeiget damit an/ wann A einer ſeines Thuns warte/ ſeinenAmts⸗ und Beruffs⸗Geſchaͤfften lleiſſig oblige/ und verꝛichte/ was er gutes gelernet und ihm anbe⸗ jfohlen iſt/ ſo ſoll er nit vergebens arbeiten/ ſondern herꝛlichen Lohn empfangen/ oder wit es nach der Grund ſprach lautet/ ſoll er ſeiner guten Arbeit herelichen Frucht und Nutzens genieſſen/ gleich wie man von einem gutem appticiee: Baum nutzliche Fruͤchten haben kan. Eben dieſes beſtaͤttiget der Koͤnigliche Prophet David in denen E. L. vorgeleſnen Worten daer ſagt: Du wirſt dich N nehren deiner Haͤnde Arbeit. Weil dann David ſolche Wort in ſeinen Hoch⸗ GERI zeit⸗Pfalmen geſetzt die auch bey Einſegnung neuer Ehe⸗Leuten abgeleſen wer⸗ den/ wollen wir fuͤr dißmal bey unſeren Ordinari⸗Tugend⸗Predigten ver⸗Vornag. bleiben/ und wie wir zum nechſten geredet von Verꝛichtung der auffgetragenen Beruffs⸗Geſchaͤfften/ da ein jeder der ein ſeines Amts © 3 au