EAEE OE n a er aaAETR O aBeſchluß.542 Die LXI. Tugend⸗Predigt/—————iäb——ñf,nicht/ laß mich aber mein beſcheiden Theil Speiſe dahin nehmen/ e. Spruͤch⸗woͤrter Sal.30.Wolan/ daf wir nun durch GOttes Segen mit allen frommen Chri⸗ſten bey unſerer Arbeit in dieſem elenden Leben auch unſer zeitliche Ergöͤtzlich keit/durch Chriſtum aber/ mit allen Glaubigen in jenem Leben/ die ewige himmli⸗ſche Freud und Seligkeit erlangen/ das gebe und verhelff uns gnaͤdiglich dieHeilige Dreyeinigkeit/ GOtt Vatter Sohn und heiliger Geiſt/ Amen.GoOtt allein die Ehr.Im Namen JEſuDie LXI, Tugend- Predigt,In der anderen Abtheilung/ vondenen Tugendengegenuns ſelbſten.Die XXIX. Tugend: Schickung in die Zeit.Text: Epheſ. c. 5. v. 16.Schicket euch in die Zeit.Eingang.Geliebte in Chriſto dem Erren!YNterdenen ſchoͤnen denckwuͤrdigen Spruͤchlein/ ſo vornemlichden ſieben Weiſen im Griechenland von Aulonio und anderen?. zugeſchrieben werden/ iſt nicht der geringſten eines/ da Pittacusheſagt:.ab. nad, das iſt/ erkenne die Zeit/ oder nimm die Gele⸗genheit in acht. Dann wie der weiſe Koͤnig Salomo lehrt/ ſo hatein jegliches ſein Zeit/ und alles Fuͤrnehmen unter dem Him̃el hat ſeine Stund/Pred. 3. Da hats nun viel auff ſich/ wann man die rechte Zeit treffen/ und inallem ſich wol darein ſchicken lernetʒwo man aber hierinnen fehlt/ und zur Un⸗zeit etwas vornimmt/ ſo iſts alles gar ungeſchmackund veꝛdruͤßlich/ ſchimpflichund nachtheilig: Redet oder thut einer etwas das an ſich ſelbſten zwar gut iſt/es hats aber die Zeit und Gelegenheit nicht mitgebracht/ ſo kans ihm gar leicht⸗lich Ungunſt und Schaden verurſachen; hingegen/ ſo einer etwas/ das gleichſonſten Gefahr auff ſich gehabt haͤtte/ redt oder thut/ geſchicht aber zu amgele⸗| WwpithEtafalONG0tfihii| Bit