Ye fhfdAnMit⸗Freud und Mit⸗Leiden.———det davon Tag und Nait Prol s. Darum freuet euch alltsege im HEren/. Niit v trauren und weinen follen wir/ manns Den Nåchften gəob er gleich etwan unſer Feind waͤre. Freue dich deß Falls deines Fein⸗und dein Hertz ſen nicht froh uͤber ſeinem Unglůck/ es moͤcht es deren und ibm uͤbel gefallen/ und ſeinen Zorn von ihm(auf dich) wen⸗24 und Syrach ſagt: Freue dich nicht/ daß dein Feind ſtirbet/ ge⸗aß wir alle ſterben muͤſſen/.8. Das hat David gethan/ vanner ſagtinen Feinden: Wann ſie kranck waren/ og ich einen Sack oder Traurkleidnthåt mir wehe mit faſten/ und betet von Hertzen ſtaͤts. Ich hielt mich/ als——ů————--—e Freund und Bruder/ ich gieng traurig/ wie einer der Leid traͤgtuͤber ſeiner Mutter/Pſal. 35. Welches alles/ auß einem treuhertzigen/ auf⸗ iharichtigen Semuͤth gehen/ und geſchehen ſolle/ nicht mit Schalckheit ůnd. Heu⸗ as/cheley/ wie die jenige Geſellen/ die den Mantel nach dem Wind hencken/ la⸗cheſt du ſo lcheln ſie auch/ weineſt du/ ſo trauren ſie mit/ und meynen doch kei⸗nes von Hertzen/ ſolche Argliſtigkeit iſt nicht Weißheit/ Syr.19. Aber Auff⸗richtigkeit iſt dem HElen angenehm/(Chron 30. Darum freue dich mit dei⸗ beffen wird`nem Naͤchſten/ wanns ihm wol geht/ ſo wird er ſich in deinem Wolſtand wider en Chrifmit dir freuen/ und dein Freund wird dadurch deſto groͤſſer und lieblicher wer⸗orgen Tden: Weine mit deinem Naͤchſten/ wanns ihm uͤbel geht/ ſo wird er auch/wann es dir/ durch G Ottes Verhaͤngnuß/ nicht alle zeit wol gehen ſolte/ mitDir weinen/ und dein Creutz und Truͤbſal/ wird dir dadurch deſto leichter undertraͤglicher werden. Biß endlich der HErꝛ alle euere Thraͤnen wird abwiſchenvon eueren Augen/ daß der Tod nicht mehr ſeyn wird/ noch Geſchrey nochSchmertzen/ Offenb. 2. Dann werdet ihr euch miteinander imewigen Le⸗ben freuen mit unaußſprechlicher und herꝛlicher Freude 1. Petr. 1. Dahin uns Wanfe.allen verhelffe die heilige Dreyfaltigkeit/ Amen.Gott allein die Ehr.Im Namen JEſu!..Kche.Die LXXVIII. Tugend⸗Predige.-Fander dritten Abtheilung/ von denen Tugenden gegendem Nechſten.Die XV. Tugend: Gerechtigkeit.Gesse Tert: