vom Gerichtlichen Proceß. 23| ©o fern aber der Klåger mit feinem Eyd bethenren tourde catio jara: daß er/ nach angewandtem moͤglichſten Fleiß/ ſolche Buͤrgſchaft? a nicht thun konne/ ſolle Cautio juratoria und mit ſeinem Eyd Si⸗ G cherheit zu thun/ zugelaſſen werden. a in Sb ſich dann begebe/ daß der Klaͤger/ nachdeme er Buͤrg⸗ pſict deren om ſchafft ins Recht geſtellt/ ſeine Sach nicht ſelbſt/ ſondern durch aren i einen Anwalt verfuͤhren wolte/ und dieſes Gewalts halben/ ob tasen. wg derſelbe genugſam? Zweiffel füͤrfiele; ſtehet zu dem Anwalt/ ent⸗ | wy weder den Gewalt/ den er von feinem Principalen empfangen/ Abe⸗ genugſam auffzuweiſen/ oder Cautionem de rato, das iſtz daß fein Cautio de ra- Oý Principal, was durch ihne gehandlet werde/ genehm halten ſoll ia und woll/ zu thun, m Tit. XXVI. MiO, a ooo.- a— di Von Berichtlichen Dilationen. Vd. Stup. Fua Ub. oag. i78.-24. 3 lim eine Klag eingeführt wird/und der Beflagte daratff Beant auf e- proz riften zu antworten mht gleich gefaßt/ mag er derſelben Serlane 5 ichnet Communication, bedacht und Dilation begehren; die ih⸗ nen tea aE ciho me auch/ von dem Richter nach Wichtigkeit der Sach auff 14. M, Tag zum laͤngſten/ zugelaſſen werden: Der Beklagte aber auff. eog lihen beſtimten Termin mit der Antwort ohne Fehlen einkommen ſolle. A EE ' mý VDuo ober die Zeit des gegebenen Termins zubald auflauf sug weige 74 w fen/ und die Parthey innert derſelben ihre Nahtdurfft ju Heriet a aD Ae, tigen, ehebafft verhinderet wurde; ftehbet ibro der Parthen fren/ ves Seming vor Verflleſſung derſelben/ mit Anzeigung der Urſach/ umb ei⸗ m r. nige Prorogation und Erſtreckung des Termins zu bitten; und wo das Gegentheil dieſelbige nicht gutwillig zulaſſen wolte/ ſoll h es jedes mabl zu des Gerichts Erfantnug fiehen/ ob Ud fie mieno ve lang folcher Sermin$u prorogiten tm zu erftrecten fepe: gleidh Peries” wohlen aber/ ohne trifftige Urſachen/ ſo leichtlichen darzu nicht vann ver Be- i kommen; ſondern wo der Richter auf etlichen Urfachen mò Lmz Prorogation aiie ſtaͤnden zweiflen möchte/ ob die begehrte Dilation mehr zu Um mbiu. iet trieb und Verzug als aus Nohtdurfft der Sachen/ begehret wur⸗ is de/ ſoll und mag er(muthwilligen Umbtrieb zu verhuͤten) der A begehrenden Parthey oder ihrem Advocaten oder Fúrfpreh/ jé h nach feiner Ermáfigung Juramentum malitiæ, Den Epd der Bofs 7 JH pes. gr A heit/ aufferlegen/ und das in allen Rechtlichen Proceſſen/ wann ö Fa es ihne vonnöthen und fuͤr gut anſihet/ fuͤrnehmen; Inſonder⸗ „ht heit wann ſolches auch die Wider⸗Parthey bitten wurde, 6 Welcher
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