Schutz Rede. o, À dbeme ſie ſolchen Wahn der Gabe des H. Geiſteswei vorſetzen/ ja dieſe des H. Geiſtes Gabe bey itt⸗gen letzten Zeiten wohl gar zu verlaͤugnen ſich un⸗terſtehen/ und nichts deſto weniger Geiſtliche wol,len genennet ſeyn. Iſt ſo lange nicht/ daß J. B. nochgelebet/ und ſeine Perſon allhier gnugſam bekandtgeweſen. Ich zwar habe ihn nicht getennet/ weil ichAur ſelben Zeit/ da er mit ſeinen Buͤcher ſchreiben zuerſt ruchtbar worden/ noch etwas jung; und da erfolgends nach etlichen Jahren das ſchreiben/ wel⸗ches er uff Verboth unterlaſſen hatte/ wieder zurHand genomtnen/ und damit von dem PrimarioPaſtore uff der Cantzel vertetzert worden/ meiſtabweſend geweſen. Bin aber An. 1624. bald nachſeinem Tode/ mit etlichen ſeinen fuͤrnehmſtenFreunden und Liebhabern/ welche viel und langeZeit mit thm umgegangen waren/ in Kundſchafftgerathen: Da nemlich Herꝛ Jonas Liebing, damah⸗liger Richter zu Weißenöͤe 4. Meil von Nürnberggelegenl(als bey welchen kurtz zuvorher ich mich auff⸗gehalten hatte) mit hierzu Anlaß gegeben hatte/ in⸗dem er zweymal an mich geſchrieben und begehrt/daß ich ihme/ und Herꝛn Chriſtian Becmanno,KRectori zu Amberg bey dem Cymn⸗ ſio, zugefal⸗len/ einen und andern gewiſſen Bericht des J. B.wegen ertheilen wolte: Weil ſie auch nicht baldglauben konten/ daß ein Idiot, eine von Gott undder Natur ſo tieffe und ungemneine Erkaͤntnuß ha⸗|} ben folte Becmanni Worte in feinem Briefe findunter andern dieſe/ an Libingum gerichtet: Supe⸗ssriori hieme ſeripſerat ad me amicus: Görlitii» effe virum plebejum&aliàsduad7; Jac. Bőhm:i nomine,