S a aaaeata Vom Paradeyß.cordantz ſtunden/ aber auſſer ihme nicht: Dan dle Finſter⸗welt hat ein gander Beglerde als die Liecht.welt/ ſo hat auchdie euſſere Welt ein ander Begierde als die Finſter⸗ undLecht⸗welt: So ſtund das Bild GO TTes zwiſchen dreyPrincipien, welche ihre Begierde alle deey nad dieſemBilde fuͤhrten: Ein jedes wolte in Adam offenbahr ſeyn/und ihn in ſein Regiment zum Reglrer haben/ und ſeineWunder durch ihn offenbahren.35. Er aber/ der Menſch/ ſolte ſeine Begſerde alleinin die ſechſte Eigenſchafft Göttlicher Offenbarung einfuͤh⸗ren/ darinnen er war zum BildeGottes geſchaffen worden/Er ſolte in GO T T gelaſſen ſeyn; Er ſolte alleine im ge⸗offenbahrten Göttlichen Worte im Gehorſam unter Gottleben/ und nicht in eigenem Willen eingehen/ ſondern ſei⸗ne Begterde in GOttes Willen/ als in die ſechſte Eigen⸗ſchafft einfuͤhren/ auff daß das geoffenbahrte Wort Got⸗tes ſein Willen/ Wiſſen und Tuhn wehre/ gleich wie auchdie heyligen Engel alſo leben/ und ſich allein im GoͤttlichenWillen erfreuen/ und im heyltgen Geiſte ſpielen/ wie ſichder íin thnen nach Goͤttlicher Weißheit eröfnet: Alſo leben/ollen und tuhn ſie auch mit einem Kindlichen Gemuͤhte1 Wilen, 136. Das Paradeyß oder der Garten in Eden der ſtundtwoll mit den Elgenſchafſten in gleicher Concordantz gegendem Menſchen: Aber die Eigenſchaften waren in ſich ſel⸗ber ein auff gewachter Hunger/ eine jede in ſich/ welchezwar das Goͤttliche Liecht wieder in ein Temperantz eln⸗fuͤhrte: Der Teufel aber ſtund in ſeinem entzuͤndeten Nel⸗de gegen dem Menſchen/ und fuͤhrte ſeine giſſtige Imagi⸗nation in die Menſchliche Eigenſchafft ein/ und entzuͤn⸗dete die Menſchliche Etgenſchaſſten im Centro im erſtenPrincipio der Seeliſchen Eigenſchafft/ da die Seele mlden Engeln und Teuffeln in gleicher Ellentz und Weſeninne ehet, l37. Davon entftundt Adams Imagination und, hefftger Hunger/ daß er wolte vom Böͤſen und Guten eſſen/ undin eigenem Willen leben/ das iſt/ fein Wille gieng aus der| ikgleichen Concordantz aus in dle Viele der Elgenſchafften /2denn er wolte ſie probiren, fuͤhlen/ ſchmecken/ bienachen