haa. 4P. under Beſchneidung der vorhaut/ c. 4A1t ſo gleich nicht Abtahams Saamen waren/ beſchneiden/ an⸗ zudeuten/ daß der Bund auff alle Dölcker gienge/ welche nur wuͤrden den Glaubens Ens eimpfuhen/ allda wuͤrde die Beſchneidung geſchehen. 9. Denn das war nicht die rechte Beſchneidung/ ſo auß⸗ wendig am Fleiſch gefh at, dern nur das Zeichen der Beſchneldungz die rechte Beſchneidung geſchahe im Glau⸗ bens Ente, im Bunde in der Krafft des Worts/ und.Gei⸗ ſtes/ da das Wort im Geiſte Chriſti der Schlangen Ens von dem recht menſchlichem Ente des Him̃l abſchnidt/ als der finſtern Welt darein ein urch Adams boͤſe Begierde/ und des Te s eingefühete Begterde. 10. Der Chriſten Tauffe und der r Juden Beſchneldung/ haͤlt gantz ein Recht: Bey den Juden geſchahe die Be⸗ t chneidung im Worte der K rafft/ der heiltge Geiſt tauffete fie mit des H. Feuers Tauffe/ verſtehet ihren rechten in Adam erdorbenen Menſchen(welcher in dieſer Tauffe tingiret ward) als im Ente des Glaubens/ denn der Glaubens Ens war die Tauffe der Juden/ da der Heil. Geiſt, auff Chriſtt Menſchhelt inne taͤuffete. Ir. Weil aber nun daſſelbe Slaubens. Wortlals derſel⸗ be Glaubens. Ens) hat die Menſchheit angezogen/ und in ſich zum Leben gemacht/ ſo tauffet anjetzo derſelbe Geiſt mit Waſeer/ deutet an die Menſchheit Chriſti/ denn das Waſſer des ewigen Lebens/ als der Him̃liſchen Welt weſen/ war in Adam ver blichen in Chriſti eingefůhrtem him̃liſchen Ente, als auch im Waſſer der him̃liſchen Kraͤffte/ wards in unſer Cin ihme angenommenen) Menſchheit/ wieder lebendig: Darum war die Menſchheit Chriſti der Erſtgebohrne von den Todten. 12. Und mit demſelben Him̃liſchen Waſſer/ das Gottes Wort und Krafft der Menſchheit Chriſti vom Himmel ein⸗ fuͤhrete(verſtehet von der H. Getftlichen Welt als vom 2. Principio,) tauffet der H. Geiſt in Chriſto die Chriſten in ihrer Waſſer⸗tauffe/ welche außwendig auch nur ein Zeich⸗ en des inwendigen Siegels iſt/ in welchem Siegel der H. Seif tauffet. 13. Und darum hat oea das Siegel der 3 fij
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