6²6 Wie Eſau ſey Jacob entgegen gezogen, Capsa; Minhi und Maͤgde/ und haben ausgeſandt dir meinem Hermana Mwin zuſagen/ daß ich Gnade fuͤr deinen Augen findes DteBota mumga ten kamen wieder zu Iglob/ und ſyrachen/ wir kamen zu Andent delnem Bruder Eſan/ und erzeucht dir auch entgegen milt f 400. Mañ: Da furchte ſich Jacob ſehr/ und ihm ward bange/ und theilete das Volck das bey thm war/ und die Schaffe/ und die Rinder/ und die Camehl in zwey Heere/ und ſprach: ſo Eſau auff das eine Heer komt und ſchlaͤget es/ ſo wird das uͤbrige entrinnen. ky 2, Diefes gange Capittel ftehet gewaltig in Chritigi i gur: Denn als das Wort war Menfd worden/ und wolte nun von dieſer Welt ausgehen/ und wieder ſelne ewige Gts te mit unfer Menſchheit beſitzen/ ſo begegnete thm nun die⸗ ſes Kriegsheer im Neiche der Natur in Gottes Zorne. 3. Denn das Reich der Natur/ als der Natuͤrliche A⸗ dam/ war der er ſtgebohrne Eſau/ welcher uͤm den Segen und him̃liſche Erbe/ als üm das ewige Leben/ mit Jacob/ das iſt/ mit Chrlſto zoͤrnete/ daß es ſterben/ und ſein Relht verlieren ſolte/ in welchem Reiche der Zorn Gottes hatte das Regiment bekommen/ derſelbe ZornGottes fam Chri⸗ ſto entgegen/ als er jetzt wolte ſein erworbenes Gut in ſein ewtges Vatterlandt/ als in Gottes Liebe/ einfuͤhren/ wie Eſau den Jacob im Bilde der Ftgur: Fuͤr dleſem Krlegs⸗ heer entſatzte ſich Chriſtus/ als fuͤr Gottes Zorn/ wleam Delberg ſehen iſt/ wie Jacob fuͤr dem Zorn Eſaus. 4. Undwte Jacob ſeine Heerde fuͤr Eſaus Gelſn in 2 Thell theilete/daß ob Eſau das eine Heer ſchluͤge dochdas ander entrinne: Alſo auch war die Menſchhelk Chriſtllu zwey Weſen gethellet/ als in ein Himmliſches! davon et (Jch..j ſagte: Er waͤre vom Himmel kommen⸗ und waͤ⸗ reim Himmel/ und denn in ein Irꝛdiſches aug unſetem Fleiſche und Blute/ daß ob der Zorn Gottes das eine Thell als unſer Menſchheit mit dem Tode ſchluͤge/ dag dadas hlm̃liſche Theil den Zorn entrinne/ und durch den Todt durchdringe/ und unſer Menſchheit darinnen lebendig machte: Denn die Boten welche Jacob zu Eſauſchlckete/ ii fenno anders nichts als das Gebehte SHriſtt/ welches er yn durch GOttes Zorn in ſeine Liebe/ als in das Erbarmen, ig ſchlckete dag unfer Menſchhett öchte Gnade bey GO finden, n ga Dw