TE 109. Linie die harmonĩe beſtehet/ wird man ge⸗ nau wiſſen koͤnnen/ welches Glied ſchwach iſt/ oder in Schwachheit verfallen ſolte. Ereignet ſich dieſelbe Linie ſtuͤckweis/ wie bey lit. D. in der j8. Figur abzunehmen/ fo ſeynd erwehnte Glieder alſo beſchaffen/ daß man an demſelben leichtlich kranck wer⸗ den/ und auch bald wieder geneſen kan. So ſich aber dieſe Linie in dem Ende wieder zuruͤckſchlaͤget/ wie lit. A. in der ig9. Figur anweiſet/ bedeutet keine Kranckheiten/ ſondern einen boͤſen gewaltſamen Todt/ daß man erſtochen/ enthauptet/ oder gehencket werden moͤchte. Ob es aber ein wohl⸗ver⸗ dienter oder ein unſchuldiger Todt ſeyn ſoll/ wird ins kuͤnfftig erklaͤret werden. Wie ingleichen ein grauſamer Todt Durch Feuer/ Sehwerd und Strang zu⸗ gleich angezeiget wird/ wann eine kinie aus dem radice des Qaumens entſpringet/ und fich in der Höhle Martis oder der Kopfflinie wieder zuruͤck beuget/ wie bey lit. B. zuſehen. Dergleichen Linie iſt zu Edenburg in Un⸗ garn den 12. Aprilis 1663. bey einem gefan⸗ genen tuͤrckiſchen Hauptmann(der noch ein i praa ai g OOT a
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