77.Wo aber die linien in der Stirn kurtz/ſubtil/ gebrochen/ geſchlengelt oder gekrüm⸗met/ bedeuten ſie ſchwache Natur/ kurtzesLeben/ Ungluͤckſeeligkeit/ und ein betruͤbtesGemuͤth.Doch mus man hier wieder betrach⸗ken/ ob die(inien in der Hand nach dem Le⸗ben auch ſchwach oder ungluͤcklich ſeyn/ in⸗gleichen ob ein ſolcher Menſch der Melan⸗cholie unterworffen? Dann wo die liniennach dem Leben gluͤcklich/ und das tempe-ramentum auch gut befunden wird/ bedeu⸗ten die bofe Linien inder Stirn einen ynegluͤckſeeligen Menſchen.So werden auch die unglückliche Li⸗nien durch ein Sororem oder Neben⸗Liniegluͤcklich gemacht/ dergeſtalt; daß das Un⸗gluͤck gemindert oder gar abgewendet wird.Seynd alle die Linien in der Stirn zu⸗gleich allzuſehr gekrůmmet/ bedeuten ſie eineſchwache Natur/ welche leichtlich von boͤſenabſcheuligen Kranckheiten( wozu ſie geneigt)kan angeſtecket werden/ und wo die Naͤgeel ſoweich ſeynd/ daß ſie ſich allzuſehr biegenlaßen/ wird die Kranckheit gegenwertig ſeyn.Eben⸗