108 Von Tugenden vnd Vollkommen⸗ zuEſth/ Simo: Maiolo, anzeigen. Alſo ſchrel⸗ bet er aber im erſten Buch/ dier. canicul. am dritten Capitel pag. 74. Derowegen wie in den Mannsperſonen iſt/ alſo vielmehr in den Wei⸗ bosperſonen die Tugend der Keuſchheit zuſchen/ bevorab aber die Jungfraͤwliche Zucht. Dann auch bey den Heyden ſelbſt/ zum Zeugnuß der Jungfrawſchafft/ Wunderwerck geſchehen ſind/ wie Auguſtinus decivit.Dei lib.i6. von der Claudia einer Veſtal Jungfrawen/ deuget: Dañ als ein Schiff in der Tyber geſtrandet vnd weder durch der Menſchen/ oder Thier/ Gewalt von dem Ort hat beweget werdenk oͤnnen/ vnd aber ſie in einem boͤſen Ruff der Vnkeuſchheit wegẽ/ vmb daß ſie ſichgar zierlich in der Kleidũg hielte/ be⸗ grieffen war/ hat ſie jhren Jungfrawenguͤrtel abgethan/ denſelben an das Schiff gebunden/ vnd G Ott gebeten/ daß/ wann ſie keuſch were/ das Schiff jhr folgen moͤchte/ darauff das Schiff ſo bald gefolget: Welches Sabellicus libr. 2. vnd andere mehr zeugen. Ein gleiches erzehlt auch Auguſtinus von der Tucia einer Veſtaliſchẽ Jungfrawen/ welche zum Zeichen der verwah⸗ reten Keuſchheit/ ein durchlöchert Sieb vol Waſſers zu dẽ Hohen Prieſter gebracht/ obwol Tertullian. in Apologet. am 3. Capitel ſchreibet/ daß ſolches auß Verblendung deß Teuffels Tuf wit anfi um PiN wegi Yi jng Ghri W? Nau Met ne (G ofti gn cii! feh wr Elen go Qo m Zi E