90. zu fruͤhe geheurathet/ dadurch geſchwaͤchet/ verſaͤumet oder verwahrloſet worden ſey! Und dann vierdtens wird dieſe Gluͤckſeelig⸗ keit der limen auch unguͤltig gemacht/ alß wann durch Fallen Erſchrecknüß und ande⸗ re Zufalle die Natur geſchwaͤchet worden/ darnach wird dann dieſe Linie unglůcklich o⸗ der die Aeſte daran werden ſich verliehren. Gleiche Beſchaffenheit hat es auch mit der Nabelſchnur einer Frauen/ die ge⸗ bohren hat/ dann wieviel Aeſte an der Ge⸗ daͤrmlinie ſich finden/ ſo viel Zeichen und Knoͤttigen muͤſſen auch an der Nabelſchnut ſeyn/ wie bey der 36. Figur zuſehen. Wann die Gedaͤrmlinie glüͤcklich/ und ihre Soror oder ein Aſt derſelben findel fich in einem Jahr noch darzu/ bedeutet daß die Natur fruchibahrer/ verliebter und fettel werde/ bey den Maͤnnern bringet ſie bißwei⸗ len auch die guldene Ader: Bey dem Frau⸗ enzimmer aber zeiget ſie neben der verliebten und geſunden Natur an/ daß ſie wenig Weiblichen Kranckheiten unterworffen ſeyn/ und ſelbige ohne Gefahr bekommen. ODieſe Gedaͤrmlinie wird fuͤr