auch die„44 Trigliffen an dem Fries à 34 Kr.“ gefertigt. Architravund Fries waren über Solz verputzt. Auch für den plaſtiſchenSchmuck„die allegorie in dem Frondenſpitz“ beſtehend aus„J9Coloſaliſchen Figuren und einigen Stück Vihe“ und„die 26 Bas—Relieff in das Fries des Geſimſes“ wurde das vergänglicheMaterial des Sofſtukkators gewählt. Die techniſch mangelhafteBauausführung hat ſich natürlich ſehr bald gerächt. Im Jahre 3827ſchon wurde eine größere„Reparation“ notwendig, und im JahreAbb. 4. Das Sttlinger Tor in Karlsruhe.Abgebrochen i. J. 1871. Innenſeite. Lithographie von C. F. Müller, nacheinem Blatt im Generallandesarchiv. Abt. B. K. 79 Nr. 212.892 hat ſich das Polizeiamt veranlaßt geſehen, eine Wiederher—ſtellung auf Grund des§ 3s lit. d der Karlsruher Lokal-Bauord—nung vom 33). Aug. 35843 zu verlangen. Das amtliche Einſchreitender Polizeibehörde konnte nur erfolgen, wenn das Gebäude„bis zueinem widerlichen Eindruck“ vernachläſſigt war. Im Jahre 3885berichtet die Bezirksbauinſpektion:„Durch die urſprüngliche Aus—führung dieſes zum größten Theil nur mit Holz und Verputz aus—geführten Thores iſt dasſelbe an vielen Theilen ſo ſchadhaft gewor—den, daß vor dem Anſtrich eine gründliche Ausbeſſerung ſämtlicher