Am 2). Juni 383o bittet Sünther um einen Vorſchuß auf die Kapitäle, der aber mit der Begründung abgeſchlagen wird,daß man ſich blos an den ſchriftl. Accord hält, nach welchem dem Gün ther jedesmal bey einer Arbeitslieferung der Geldbetrag ausgezalt wird!. Am 7. Wov. 383o ſchreibt Günther:Soch Loblicher Ratoli ſcher Kürchen Vorſtandt. In Hofnung, daß ſie ſelbſt werden be kenen müſſen, das Ein ſchriftlich ge ſchloſner Acord mus Beiderſeidig genar gehalden werden, um ſo mehr will ich hof fen, das man mier umſo weniger die be ſtümte Sume end halden werde, da un ſer Accord deidlick laudet, wann das Erſte Stück gefertigt iſt, das wier ſollen unſern Erſten ter min mit Eeinen Quard ad 224 fl Er halden; das aber Herr Margand mie: ſeinen Deil abgetre ten, das iſt ja Ein ſache vor mich, uns über dieſes iſt an jetze nicht nur Ein Cabi del, ſondern ſchon das Meiſte zum tri den fertig, welches hier unden Zerr Bau-Meiſter Berckmüller mid Eigner unterſchrift befeſtiget; und alſo erwarte ich von Einem Sochlöbl. Kürchen Vor ſtandt Eine gerechte Behandlung. Es folgt dann die Beſtätigung Berckmüllers, und die gewünſchte Anweiſung iſt auch erfolgt, ohne Abb. 340: Säulenkapitäl in der Stephanskirche, gefertigt von Bildhauer Tobias Günther