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die Führung. Der Dffiftenzarzt und der Zahlmeister schließen sich uns an, um etwaige verwundete zu behandeln dezw. den nötigen Proviant für die Dampfer- besahung zur Möwe hinüberzuschaffen. Unterwegs fischen wir den über bord geflogenen Matrosen auf, wir bar- baren.
Cin kolossaler Lasten! Unsere Möwe ist ein Kind dagegen. Auf dem Mitteldeck stehen Pferde. 5chneli geht es über die lange Jakobsleiter nach oben, während unser Führer mit dem weißhaarigen Kapitän spricht, heißen wir Minenleute, Obertvrpeder Bartel, einige Minen- heizer und ich, die Sprengmunition auf und sehen uns dann, um festzustellen, wo wir diese am besten anbringen, näher auf dem Dampfer um.
Leider sind infolge der bockbeinigkeit des Kapitäns zwei Mann durch unsere öranaten getötet worden, der 5teward und ein blutjunger Matrose, der wohl gerade mit Anstreicherarbeiten beschäftigt gewesen ist, als ihn der Tob ereilte. Cr hat den Farbenpinsel noch in der Hand, beide finden nachher mit ihrem 5chiff ein feuchtes 6rab. wo in der Welt werden Mütter um sie weinen?...
Oberleutnant pohlmann läßt durch winkfprüche zur Möwe hinübergeben: „Mount Temple aus London, 9800 Tons, 700 Pferde, Lebensmittel, Stückgut, von Montreal nach brest, 109 Mann, 2 tot, 2 verwundet."
„Dampfer versenken >" kommt der befehl zurück.
von den Leuten der Mount Temple haben viele den Kopf verloren. „Alles rennet, rettet, flüchtet", und packt schleunigst seine Siebensachen, um zu uns hinübergebracht zu werden. Zwei Schweroerwundete werden unter Leitung unseres Arztes ins boot hinabgelassen.