CL offentliche Sitzung der zweiten Kammer der badiſchen Landſtände. Karlsruhe , am 14. Februar 1845.
Regierungs-Commiſſäre ſind keine anweſend.
Die Mitglieder der zweiten Kammer ſind gegenwärtig, mit Ausnahme der Abgeordneten G oll,Hägelin, Hecker, Regenauer,
Rettig,Sander, Trefurt, Vogelmann, Weizel und Welte.
Unter dem Vorſitze des Präſidenten Bekk.
Der Präſident macht Weller bemerkt als Berichterſtatter: Der Antrag der eine Mittheilung der erſten Kammer bekannt, wornach Commiſſion gründet ſich auf die Vorausſetzung, daß dieſe ſie dem Entwurf eines Bierſteuergeſetzes nach Motion noch zur Berathung kommen würde, ehe die Verhand⸗ den Beſchlüſſen der zweiten Kammer beigetreten iſt. lungen über das Strafgeſetz geſchloſſen ſeien. Da inzwiſchen — die Endabſtimmung hierüber ſtattg efunden hat, und der
Kronau und Kirrlach um Aufnahme der von ledigung dieſes Gegenſtandes and in hen anden Haufe
Mingolsheim über Kronau , Kirrlady) und Waghäuſel uicht mehr ſtauſinden tönnte fo babe Id; mtt Ueberein-
führenden Vicinalſtraße in den Straßenverband 0 spisger andern Commiſſionsmitglieder, welche ich
| Darüber gefprohen habe, mih entſchloſſen, den Antrag dahin zu ändern:
vor.
v. Itz ſteiin bittet um das Wort und bemerkt, daß bei dem nahen Schluſſe des Landtags baldigſt, allenfalls auf morgen, der Tag für die wichtige Wahl des*—
die Kammer möge die Bitte und Erwartung zu
Protokoll ausſprechen:„daß Seine Kö nigliche
„Hoheit der Großherzog zur Ergänzung der f
SA hias raun erden möge, ehe einzelne Mit- TETA 3: Ausſchuſſes anberaumt w ge, eh ò|„Straf⸗Prozeß⸗Ordnung dem nächſten Landtage einen
A p siio| glieder der Kammer abreifen.
|„Geſetzesentwurf vorlegen laſſe, wornach Schwurge— Der Präſident erklärt ſich damit einverſtanden.|„richte in Strafſachen nach dem Muſter von Frank⸗ Die Tagesordnung führt nun zur Diskuſſion des Bez|„reich und Englandi; auh in dem Großherzogthum richts des Abg. Weller, über die Motion des„Baden aeaa werden,” Abg. v. Zgftein, die Einführung von——— v. Ibſſtein: Ich habe als Motioneſteller gar nichts gerichten betreffend. dagegen einzuwenden.
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