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(Abg. Maier Sozdem.))
en mit dem euer geſpielt, bis es zum Ausbruch gekommen iſt.
Dann iſt in zweiter Hinſicht zu nennen(Abg. H. Kraft: Die Sogialdemokratie!) die unsweckmäßige Kriegsführung, die ich jetzt im einzelnen nicht kenngeichnen will: jene unzweck— mäßige Kriegsführung ſowohl in der Armee mit allen Feh— lern, die dort gemacht worden ſind— als auch in der Kriegs— wirtſchaft.
Und dann das zu lange Hinausgögern des Krieges, nachdem man ſchon längſt wußte, daß es ſo nicht gebt. Der General Gröner war es, der jetzige Kriegsminiſter(Buruf von ben 9 tionalfogialiften), ber in feinen Grinnerungen darauf Hinge- wiefen Hat aber e5 Haben e8 au andere getan nach der Marne -Schlacht im Jahre 1914 täriſchen Kreiſe klar darüber, daß d verloren ſei, daß er mindeſt
da
und deshalb hätte man ſchon damals über einen abzuſchließen
ßenden Frieden reden und ſich unterhal— ten ſollen, dann wäre das Unglück
es leider gekommen iſt.
geweitet werden könne,
nicht ſo groß geworden, wie
Nun hat der Herr Abg. Bauer, und ih glaube noh mer Dur einen Zwiſchenruf de
aber dem Sinn nach— die alt wähnt. Es
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e Dolchſtoß-⸗Legende wieder er— iſt der Streik der Munitionsarbeiter in Berlin im iuar 1918 genannt worden und ſo weiter, und daran ſind Schlußfolgerungen geknüpft worden. Ich will Ihnen da etwas ganz Perſönliches erzählen, wie wir Arbeiter und Soßgialdemokra— ten uns zu den Dingen eingeſtellt haben. Ich bin 1917 verwundet zurückgekommen und war alſo um jene Zeit ion in Heider- berg. Da fam eineg Tages mährend der Beit des Munitiong- arbeiterſtreiks der Herr Geh. Rat von O hatten uns aus verſchiedenen Anl gelernt und hat mich Munitionsarbeiterſtreik?
ncken zu mir— wir äſſen früher ſchon kennen— gefragt: W ſagen Sie zu den Was ſagen Sie zu den politiſchen Da erklärte ich: Herr Geheimerat, ich Ich habe große denn jeder riskiert ngraben fommt, wenn e den Streik. Ich ſagt wie in der Preſſe jetz gewiſſen Kreiſen,
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Verhältniſſen heute? will Ihnen ein gan
3 offenes Wort fagen. Hochachtung vor den S
er ſtreikt, aber e weiter, wenn das ſo wäre, t geſchrieben und behauptet wird von daß dieſe paar Tage M ſchon dazu geführt hät nicht mehr genügend Muni nur für ein paar Tage Y der Krieg ſowieſo er
unitionsarbeiter⸗ ten, daß die Truppen draußen tion hätten, wenn es ſo wäre, daß wir Nunition hätten draußen, dann wäre ledigt. Der Streik iſt natürlich, auf län— gere Sicht betrachtet, eine Minderung der Munitionsproduk⸗ tton; zweifellos zugegeben! Mber fo, wie behauptet wird, ſiehts nicht aus. Den Streik ſelbſt verurteile ich jedoch und halte ihn für vollſtändig unzweckmäßig(Auf Zuruf des Abg. Bod). Hören Sie Sie werden hören warum. Ich halte ihn für voll zweckmäßig. Wenn er wirklich, wie die aus Friedensgründen inſzeniert iſt, venn nicht das darauf folgt, was allein
* en durchſetzen könnte: eine Revolution! Sine Revolution wirp aber niðt folgen, Herr Geheimerat, habe ich damals erflärt. jolange die Armee an ben Sieg glaubt, denn jede Revolution eines Landes in Zeiten eines drieges wird, ſolange die Armee an den Sieg glaubt und Diaa, vaaata a E Tatugemib und mi oder den A ajdar Ady—— Das wird auch den Strei— Revolutionären in Berlin paſſieren, wenn fie dazu
nur zu, ſtändig un Streikenden vorgeben hat er keinen Gint, y
die Friedensforderung
586 r, 9 u 99, Xan. 1931. 9 Badiſcher Landtag.— 12, Sikung. Donnerstag, 22. Jan. 1
kommen wollen. Aber, Herr Geheimerat, fuhr ich Ba— id s, Dab die Beit, wenn wir niht bald Schluß machen, a aauoe, Dah Die OH,,— ß die Armee drau— kommen dürfte, wo es leider ſo kommt, daß die 5 ßen an den Sieg nicht mehr glauben kann, denn die BE! find doch fo ftar, dağ man jegt in der gegenargen Zeit n maßgebenden Kreiſen kaum mehr den Sieg für wirklich EWE tih Hält. Und dann fommt der Bufammenbruğ. Dann wird die Armee die Revolution nicht mehr niederſchlagen, wenn etwa eine fole entjteht. Das waren meine faſt wörtlichen Auße— rungen gegenüber dem Herrn Geheimerat von Oucken. Und ich erinnere mich noch, wie er mih am Tag des 10. November in Heidelberg auf der Gtraġe getroffen und gefagt hat: Gerr Stadtrat, hre damaligen Bemerfungen waren leider nur zu wahr, worauf iÑ erflärte, ich bedauere e8 auch, aber fo ift e3 eben gefommen(uruf beg Abg. Bod). Jawohl, i Habe eg bedauert und bedauere eg heute noch, daß Deutſchland , dak das deutſche Volk eine ſo ungeheuere Niederlage erleiden mußte, an der Kinder und Kindeskinder noch zu tragen haben Lebhaftes ſehr richtigl)). Das bedauere ich!
Uber die Schuldfrage und über die Dinge habe ich meine eigene Meinung. Mber ein Ereignis, das ein Volk ſo in bas Unglück hineinbringt, muß jeden Menſchen und insbeſondere den Volksgenoſſen zum Bedauern veranlaſſen(Lebhaftes ſehr richtig!). Die Arbeiter Haben ja gar kein Intereſſe daran ge- Habt, dah die deutfhe Niederlage fo ungeheuer geworden ift. Gie Jaben gar fein XYntereffe daran gegabt! Wir Haben feinen Croberungsfrieg führen wollen, dag Haben wir immer erflärt (Buruf des Abg. Vo d), aber wir wollten no weniger natür- lich eine Niederlage des deutfðen Voltes, denn daz trifft nit nur die Kapitaliſten, ſondern insbeſondere auch die Arbeiter (Sehr richtig!). Darin kann ich den perverſen Auffaſſungen, wie ſie bei den Kommuniſten exiſtieren, nicht folgen(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten— Auf Zuruf des Abg. Kl aus- mann). Das ift niģt international, fondern das iſt politiſch pervers gedacht, was die Kommuniſten da für eine Auffaſſung haben. Da können Sie machen, was Sie wollen!(Zurufe von den Kommuniſten).
Herr Kolege Bod, meiner Erinnerung nach, wenn ich nicht falſch informiert bin, haben Sie einmal eine andere Apl fung von den Dingen gehabt. Mir ift gefagt worden, ber Qeri Kollege Boſck ſei aus der Schweiz herausgegangen, noch bevor er gemußt hätte und ſei nach Rußland in den J— Ich laſſe mich von ihm belehren, daß das nicht wahr iſt ora des Nbg. Bo#), aber fo ift mir mitgeteilt puue bon einer Geite(Bwifhenrufe bon Sozialdemožraten und Kommuniſten und Heiterkeit). Es ſei außerdem— wenn ich doch gerade a der Gahe bin, wil iġ fie gu Cnde fagen—, eine Tragik a Weltgeſchichte, daß gerade der kommuniſtiſche— Bo den Ruſſen ſeinerzeit bei der Fettaufbringung godien: Niederlagen in Ruland beigebracht Habe Geiterkeit) ich— e8 MiG abet bielleicht lät e8 fich gelegentlich feftiteen(A— Bod: Sie friegen eine Antwort Darauf!). Ich mug— ſtehen, Herr Abg Bott ich habe n FUN——— Max“ noch in einer Verſammlung gegen—— aioa und Habe dort den jungen Qeuten, bie— ATG begeiſtert waren, geſagt: Ihr werdet——— Soe fei gen nüben niht mehr, die Sache geht kaiia ol— det das Unglück ſehen das—* Tabt geſteckt. Ich Aa e ST a id nit gegangen. XH Habe gegangen n pii it aa ich beanſpruche für mich — wag adie vielleicht eine Bemerkung zu — A* si Redaktionsſtrafen, die ich in der — Gi* Feld hinausnehmen mußte, gleich hätte