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9), Abg. Maier Sogdem.))

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i! Aber jetzt wird das Volk verhetzt und wird ihm eine Segende erzählt! Deswegen mußte der Genoſſen Remmele, ur r

— Miniſter und Parteigenoſſe, meines GErachtens dieſe BDinge behandeln(Zwiſchenruf von den Nationalſosgialiſten), und ich bin ihm dankbar dafür, daß er ſie behandelt hat, um einmal an einem kleinen Ausſchnitt zu zeigen, wie es damals war.

Der Herr Abg. Köhler hat über die Broſchüre geredet. Ich glaube nicht, daß Sie ſie geleſen haben, nach den paar Be merkungen, die Sie gemacht haben. Ich weiß nicht, ob ich Sie um Antwort fragen darf; aber ich meine, Gie Haben fte nicht geleſen(Zwiſchenruf von den Nationalſogialiſten), viel— leicht ein anderer von Ihrer Partei. Alſo ich will Sie nicht fragen, denn Sie lügen mich vielleicht doch an!

X, i k(Qeiterfeit). Ich habe nicht den Eindruck, daß Sie ſie geleſen haben

Und nun noch ein paar Bemerkungen gum Heren Nba — 8“orr QNA 8 a g midt. Der Gerr Abg. Schmidt hat jetzt die Ge- ſchichte von Popilva vorgetragen. JÅ Habe feine Veran-

Veran

laſſung, ſeine Darite— a] Q, leme Darſtellung gu bezweifeln— die aber nicht gang

razig se Dte Mef—*

PRAGI gegen dte Behauptung gegangen ift, dap die gange schi Dron srn ihtot y a s>; SAWADron bernidtet worden und nur der Vüprer zurückge— tommen fei(Große Heiterkeit Zwiſchenruf des Abg.

ch midt) Ich kann nur ſagen: Als ich Ihnen den Zwi— ſchenruf gemacht und nachher dem Herrn Kollegen Hilbert gang mit Abſicht, damit er es Ihnen wiedergibt, geſagt habe, —— DAA— mich geſtützt auf eine Mit- eii e K von Schönaich in einer Ver — Dieſer Herr hat dort erklärt, er ſteh ———— Behauptung, dah die Dinge fiH fo gugetragen h NaH jener Varftelung des Herrn von Schöngich war ——* wie der Herr Abg. Schmidt ſaßt err er* Derino———— und auf einmal ſei det: Ales fei erledigt, blok a tgefprengt und habe gemel- Dung zu bringen te o i e Ea gegant 2 Uel Abteilung zurückgeſchickt und 5* das Oe— da ſeien ſie alle ARAL x f norig——— Sbi Otoke ———— c ihrem Poſten— api nit Dabei, Herr Kollege Darſtellungen nicht beſtreiten und Schönaich nicht beſtreiten. Es ſind in jener Zeit dabei waren, vielleicht e objektiv feſtſtellen, was ich begrüßen unſer Oberbürgermeiſter war auch bei und er hat mir neulich einmal geſagt, Sie i reae l5 Regimentstkamerad vorgeſtellt, und hat mich — t, 3 Sie im Landtag das ſind? Und da habe ich ge— — D Aaen find noch mehr Überlebende bor- Zuruf: Leichen!— Große Heiterkeit), die noch etwas Und nun, Herr Abg. Schmidt, haben Sie R gemacht, die eigentlich heute, wo alles ſo ellebig iſt, und die ſchlagen,

ſammlung in e mit ſeinem

es

len, und

SBchmidt, ich kann Ihre

kann die des

Herrn von noch mehr Leute da, die läßt ſich die Geſchicht würde.

Ich glaube, dem

Regiment, hätten ſich ihm a

erzählen können. noch eine Sache N; ⸗ S S fi ü Dinge von Stunde zu Stunde ſich über—

— nicht gemacht werden ſollte. Sie haben mit Zitaten Dperiert, dag ift da und daq

O geſtanden und gefórieben worden.

—* so ttd 2* Ta É

innern n— an das berühmte Mittelſtändlerzitat er— , DAS Der My———— s è

tahr der Abg. Bock-Gotha heute vor etwa 50 oder 60

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wir jahrzehntelan— o a 2a— vorgehalten an— verſammlung von den Spießern aa EN en: Ihr ſeid Feinde eu Bock-Gotha irgendwone und ſo geht es jetzt wieder. Da hatten wir vor d

eichslügenverbandes

des Mittelſtandes, inen ſolchen Ausſpruch getan hat,

em Kriege jenes bekannte Buch des zur Bekämpfung der Sozialdemokratie,

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Badifcher Landtag.— 12. Sitzung. Donnerstag,

29, 590

Jan. 1931.

Dag ein ober gwei Jahre bor dem Kriege erſchienen iſt, wo man alle dieſe Dinge ſchön geſammelt hat, was der geſagt hat, oder was dem ſeine Großmutter erzählt hat, und was der Säugling zu ſtammeln verſucht hat und als Beweismaterial beigebracht Hat zur Vernichtung der Sozialdemokratie. Und nun kommen Sie und nennen einen Satz, und es war beseich— nend, daß, als Sie von anderer Seite aufgefordert wurden, den Satz gansg zu zitieren, Sie geſagt haben, ſoweit Sie ſich erinnern, habe er ſo gelautet. Es iſt nicht ganz fair, Herr Schmidt, wenn man aus gedruckten Dokumenten ——— nur einen Satz vor, das gilt insbeſon⸗ Si J——— auer bezüglich feines— aus iao o„Boleten* muß das mit einflechten, er AFN ter find ein—— fria E g moe PEP Ai iara PTY— gangen Bufammenhan— i EI—— wird e8 noh p RA— Da aR: APAT Kt. GE, ri). In dem Artikel„Staatsſchädliche Sujtig hat der„Volksfreund“ zum Urteil des Verwaltungs⸗ gerichtshofs geſchrieben: f

ASIE Sozialdemofraten verlangen vom deutſchen Rich— ter und von ihm beſonders, nicht, daß er, wie er es unter der Monarchie getan hat, auf Winke von oben einſchwenkt, aber wir verlangen von ihm, wozu er als Diener des Staates verpflichtet iſt, daß er dem Staate, dem er dient und in deſſen Namen er Recht ſprechen ſoll, den Schutz und die Hilfe gewährt, auf die der Staat Anſpruch er— heben kann.“

Dann fommt der weitere Sag: „Frondierende Beamte ſind ſchon ein Skandal.“ „Frondierende Richter ſind ein Staatsverbrechen.“

(Abg. Bauer: Afo!)

Diefen gangen Zuſammenhang, objektiv betrachtet, kann man vollſtändig billigen, es iſt die Außerung einer Anſicht, ohne irgendwie jemand perſönlich zu nahe zu treten(Zurufe — Glocke des Präſidenten). Herr Abg. Bauer, den Satz unterbreite ich jeder Sachverſtändigenkommiſſion, die objektiv die Dinge beurteilt, und ſie wird nichts dabei finden, in dem Sinn, wie Sie es getan haben. Aber ich fahre weiter mit den Ausführungen über das Zitieren. Wenn man dann, wie der Herr Abg. Schmidt ſagt, ich zitiere mündlich, und es wird ihm zugerufen:„Sagen Sie das andere, was dabei noch gefal— len iſt, auch noch“, und er ſagt dann ‚mein Gedächtnis reicht nicht weiter, als ſoweit ich es geſagt habe“, ſo muß ich ſagen, gegen derartige Zitierungsmethoden muß ich doch ſchon ſtarken Einſpruch erheben, und ich möchte wirklich dieſe Methode hier nicht allgemein eingeführt ſehen. Aber ich bin der Auffaſſung und halte es in meinen Verſammlungen ſo: Mich werden Sie ſelten mit einem Zitatenſack ſehen, ich ſage den Leuten das, was aktuell iſt, und wenn einer etwas bemerkt, dann ſetzt man ſich auseinander. Mit jedem vernünftigen Men— ſchen kann man ſich über alle möglichen Fragen auseinander— ſetzen. Aber mit Zitaten beweiſen zu wollen, daß das und das falſch ſei, weil der und jener ſo und ſo geantwortet und geſchrieben hätte, darauf gebe ich nichts.

n kant oerte UON Nun möüğte iğ zum Sğluffe no fagen: a is Bauer, i Habe die Brofhüre nit nur einmal gelefen,

jondern fie Heute Naht noh einmal geleſen, nainen 1 wuğte, dah Sie dazu reden werden, aber ih jabe Snai aud gar niðts SHlimmes dabei gefunden, gar nichts. e— über dieſe untergeordneten Fragen, ob der Herr Miniſter Dr Remmele berechtigt geweſen ſei, als Abgeordneter oder als Miniſter Einſicht in die Akten zu nehmen, oder ob man in jeder Hinſicht den einen oder goen Ausdruck billigen will, wie bei jeder Schrift, geteilter Meinung ſein, aber die

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