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Glocke des Präſidenten Vizepräſident Dr. Wal

Statt in vernünftigem Sinne den Q und ſie auf dajenige hinzuweiſen, zum Heil geweſen wäre,

reden was den Orſchweiere

verlangen und für Er ich fordern!“(Lebhafte dem Zentrum: Ja, ja, ſo iſt es! Lebhafter Widerſpruch auf Ò

an der öffentlichſten werden kann(Zurufe der Abg. Qed

hleiter Gegenrufe von links und rechts

ua

Erregt

Jetzt bitte ich aber zum letzten Male, dieſe

laſſen! Abg. Lechleiter: Es ſind Beiſpiele da!). Die Ausführung, wie der Herr Abg. Bock ſie

iſt alſo zu einem guten Teile unrichtig. Nur inſofern iſt ſie richtig

als tatſächlich im Landed draußen eine Erregung, ja tat tſächlich eine

Erbitterung herrſcht; und die Sachlage iſt auch zutreffend gekem

zeichnet, wenn geſagt wird, daß die Leute unbelehrt ſind: ſie aber, wenn ſie vom Herrn Abg.

Zwiſchenrufe zu unter

gegeben

Bock und ſeinen Freunden bedient werden; und wenn ſie auf deren Aufklärung angewieſen

ſind, dann werden ſie auch dauernd unbelehrbar bleiben(Zurufe). Im übrigen iſt der Antrag, wie vom Au usſchuß geſtellt worden

iſt, derart, daß er für die Regierung annehmbar iſt. Na ach der Ein— ſtellung, wie ich eingangs meiner Ausführungen

gelegt habe, wird die— dafür eintreten, zu erreichen, R

dağ man in Perlin für badiſchen Belange— Verſtändnis zeigt(Zurufe aus der Kommuniſtiſchen Gru ppe

fie Shnen bdar-

Die

jie wird dafür eintreten, dah man bdie Amerikanerrebe bis zu jenem Zeitpunkt beläßt, in dem die Umſtel lung normalerweiſe erfolgt ſein kann;

ſie wird ſich auch dafür einſe tzen, daß man, ſoweit es für winnung des Haustrunkes erforderlich— ßlich auch Erſatz— ſtücke mit Amerikanern nachpflanzen läßt. Die Regierung wird im Sinne der Entſchließung in Berlin tätig ſein: welchen Erfolg wir damit erzielen werden, kann ich nicht vorausſagen; aber ich kann verſichern, daß wir uns alle Mühe geben werden

die Ge-

Mehr als das, was ich hier ſtizzi

iert habe, zu tun, wird bei der Ein ſtellung, wie ſie alle Länderregierungen um uns herum einnehmen und wie ich in meinen Ausführungen ſie Ihnen geſchildert habe, kaum möglich ſein. Und wenn wir dasjenige erreichen, was in der Entſchließung als Forderung aufgeſtellt iſt, dann iſt doch auch tatſächlich dem Bedürfniſſe Rechnung getragen,

einen trunk zu bekommen und ſich zu erl halten.

Haus

Vom 1. September 1935 an wird ja die Amerifanerrebe einem

beſtimmten Schickſal verfallen: Von dort ab wird es verboten ſein, Traubenmaiſche, Traubenmoſt oder Wein, die ganz oder teilweiſe

1d—

Leuten zuzu

Zurufe aus

Stelle, die im gangen Qande nur gefunden

II. Vizepräſident Dr. Waldeéeck:

hat,

das iho

Badiſcher Landtag. 21. Sitzung. Mittwoch, 11. Februar 1931 1012 Staatspräſident Miniſter des Innern Wittemann) rebe von ihrem„Schidjal ereit“; nit aber tritt, wenn biele j— za anh Weingeieg G g er diejenige Folge ein, die auch brauken (Zur Kommuniſtiſchen Gruppe gewendet:) Sie ſelbſt haben 3 r* Geltung erlangt, EIE SUE A r PiE—*— 1——— 15`— A o 3 ehaupte orde iſt: als ob d Dag Ende der Amerito ⸗ heute auf Orſchweier hingewieſen: in Orſchweier ſind gerade pai et worden iſt: al a ode—— al — rebe überhaupt gefommen wäre! Das iit desbalb i | Sie ſchuld(Lebhafte Zuſtimmungsrufe Widerſpruch unter e— i gekommen wäre! Das iſt deshalb—— e a Í 3)> Yn€ D) anderem Des Abg. Qechleite c), wenn heute erhebliche Teile der weil diejer— Amerikanerrebe, die nun einmal angebau— — f g———:) de. Sep) 935- r l S Do Aeibt, Bevölkerung nichts bekommen(Erneute lebhafte Burufe unp|#Per den ptember 1935 ruhig an ihrem Standort Gegenrufe

ſie kann zur Gewinnung von Haust

trunk benützt werden; es können Re y i ie 8i se- lekten 2o; ielfac ire someinden qe eck bittet, die Zwiſchenrufe zu unterlaſſen). Ich wiederhole: wenn| cuh— wie da3 in der legten Beit vielfach) durch Gemeinden o heute die Bevölkerung in Orſchweier zu Schaden kommt, ſo trifft ſchehen iſt die an dieſem Gewächs gewonnenen Trauben als AOE| Gte die Shul!

Handelsproduft weiter veräußert werden.

Es iſt der bekannt, daß in verſchiedenen Gemeinden ei

Regierung in nzelne dieſer

Trauben⸗ haben Sie den Leuten dort gepredigt: ſorten in größerem Umfang als Deſſert- und Tafelobſt verkauft erden: die Möglichfe— e vor beſebe⸗ Sobald „Nur nicht nachgeben! Wir treten für Euch ein und die Ne POnpap enakih teikibaain tivbiardd; wig vor selehe ; e a 5 ag gierung muß ſchließlich dasjenige tun, was wir die Kommu niſten

erreichen, daß auch in dem Umfang eines Anbaugeländes für Haustrunk Erſatzſtücke nachgepfl anzt werden dürfen, wird ebenſo

g wie die Möglichkeit der Haustrunkgewinnung auch die andere äußerſten Linken). So aber liegt nun einmal die Situation in Möglichkeit erhalten bleiben: durch den Verkauf von Trauben, Linken). S S |

——————| 5 3 9 Birne rdoleiche t hmen zu

Wirklichkeit nicht. Wohl können Sie draußen„verlangen“, wohl an Stelle von Apfeln, Birnen und dergleichen, Einnahmen 3

können Sie draußen„wollen“, und wohl können Sie durch Ihre|—— z———{

Forderungen die Bevölkerung aufpeitſchen fier aber werden| VO refümiere aljo dahin: Die Regierung fennt die Wüni ſche

3 z 28 Bepölfor Sfeiſes ime sy syt»re he

auch Sie nur dasjenige erreichen können, was eben möglich und des Bevölterungsteiles, welcher Amerikanerreben anbaut; ſie

*| fe ie Giat sîtehe Sie hat

twas guläjjig ift, und darüber Hinaus wird es nicht gehen(Stei—| fennt: bie———— ameo ePitaDSIN= a

| s s Mögliche 8 qe as ſie i ejer Rid

gende Erregung Zurufe aus der Kommuniſtiſchen Gruppe s——— ges PERUA pnaejen n

Abg. Böning: Gehen Sie doch Hinaus und fagen Gie dag ben| fHn fonnte; und gu den Maßnahmen, wie ſie jetzt erforderlich Bauern!). Ich ſage es hier, wenn ich mich ſo ausdrücken darf,

verden, hat ſie erſt dann ſich entſchloſſen, nachdem die Reichsregie— rung und die Regierungen der Nach hbarländer die badiſche gierung gezwungen haben, nun gleichheitlich mit vorzugehen(Lebhafter Beifall).

Re⸗

è ihnen

eben

II. Vizepräſident Dr. Waldeck:

Es iſt ein Antrag betreffend das Verbot der Amerikanerrebe eingelaufen, der folgenden Wortlaut hat:

,

— „Der La

andtag wolle beſchließen, die Regierung zu ſuchen, bei der Reichsregierung auf eine Anderung des Reblausgeſetzes hinzuwirken in dem Sin ine, daß künftig— hin der Anbau der Amerikanerrebe zur Haustrunkbereitung in Gebieten geſtattet iſt, in denen nachweisbar ſchon Amerikanerreben gebaut wurden.“ Der Antrag trägt die U und ch midt-Bretten erhalten.

i

bisher

nterſchriften der Abg.

Dagin er toird Die

Hilbert Druckſachemnummer 81b

Ich ſchlage vor, dieſen Antrag hier gleich mitzuberaten und erteile zu ſeiner Begründung das Wort dem Herrn Abg zeitig in der Ausſprache Anträge.

Hagin gleich—

über die zur Tagesordnung ſtehenden

Abg. Hagin(Wirtih.- u. Bauernp.):

2

Wenn ich zu dieſer Frage Stellung nehme, ſo fühle dazu nicht etwa als Vertreter des Amerikanerrebbaues ſondern gerade als Vertreter des

ich mich veranlaßt, Markgräflerweinbaues; und trotz—

dem ich dieſen vertrete, empfinde ich die Verpflich ſtung, auf Grund der Vorkommniſſe der letzten Monate ein Wort für exiſtenz der Amerikanerrebe ein

die Weiter⸗

izulegen.

Von vorneherein möchte ich betonen, daß meine Freunde und ich nicht etwa Anhänger des kommuniſtiſchen A Jafte Zurufe aus der Kommuniſtiſchen Gruppe Abg. Bock: Das wiſſen wir allein!). Nein, Herr Abg. Bock, ich will ſofort begründen, twie ih das meine.

ntrags ſind(Leb—

aS

Ich ivollte damit fagen, daß wir nicbt etwa deg shalb zu unſerem endgültigen Standpunkt gelangen, weil der Antrag von der kom⸗ muniſtiſchen Seite herkommt, ſondern

es muß zunächſt ausge—

aus Amerifanerettragafrenzmaen gewonnen find, in den Verfehr zu bringen. Sn dieſem Sinne wird die Amerifaner-

jprochen werden: Wir jelbft jind der Meinung, dağ innerhalb

Badens jHon in den legten Jahrzehnten der Anbau der Amerikaner—