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42 Verhandlungen der Iten Kammer.

klaͤrung die richtige iſt, ſo muͤſſen ſich die Bedenken he⸗ ben, die mein gelehrter Freund Outtlinger erhoben hat.

Duttlinger, Wenn: diefe Auslegung ridtig ift, bann bin ih zufrieden, ober. vie Herren auf der Regies rungsbank werden ſie nicht als richtig zugeben.

Hr. Reg Komm Staatsr. Winter. Bekanntlich ſind die Miniſter zugleich Mitglieder der oberſten Staats behoͤrde. Wenn alſo der Miniſter eine Verfuͤgung erlaſſen haben wird, wodurch Rechte verleht worden-find, fo fann man ibn bes langen und er ift bann verantwortlih, er mag als Des partementsvorſteher oder als Mitglied der oberften Staats- behörde gehandelt haben.. Was der Mbgeordnete Duttline ger von dem Engliſchen Parlamente ſpricht, ſo bezieht man ſich auch hier, wie in vielen Gtúden, mit Unrept auf daffelbe. Diefed úbt noh eine: Menge von Rechten aug, die viele Staͤndeverſammlungen nicht Haben, eine Menge Regierungsrechte, die aus der Art und Weiſe, wie ſich die Verfaſſung gebildet hat, herruͤhren. Sodann be—⸗ ruht das Anklagerecht der Kammern auf der ganz weſent⸗

lichen Verſchiedenheit des engliſchen Gerichtsverfahrens

Dort erfolgt die Anklage nur, wenn ein beſtimmter Klaͤ⸗ ger vorhanden ift. Es ift Niemand; der ex officio aufs

` tritt, und wenn dag Unterhaus iemand anklagen will, ſo

muß es ſelbſt als Klaͤger dafuͤr auftreten.

Duttlinger. Ich frage, ob gegen den einzelnen Miniſter, welcher in ſeinem Departement ſeinen Etat uͤber⸗ ſchritten hat, eine Anklage der Kammer oder eine bloße Beſchwerde Statt hat? i

Hr. Reg. Kom, Kreisdir, Frhr , v. Liebenſtein. Nah meiner Anfiht tritt hier nur das Net der He

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