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F——— ANANTA ARIS NEE a A— Lte Sitzung am 28. July 1820. 77
ſammen iſt, gegen den Sinn und den Wortlaut der Ver⸗ faſſung, in d. 49., dağ
xkein StaͤndeMitglied, waͤhrend der Dauer der Ver— ſammlung, ohne ausdruͤckliche Erlaubniß der Rammer, verhaftet werden fann ix. verhaftet, und davon abgéhalten feyn, die Stadt Heidelberg , wels che mir ihr Vertrauen ſchenkte, und das geſammte Land repraͤſen⸗ tiren zu helfen ohngeachtet eine Staͤndeverſammlung, wenn nicht alle zu ihr gehoͤrige Mitglieder zuſammenwirken, nicht als Landes⸗ vertreter handeln, und ſich als LandesVertretung einlaſſen kann
Wie ich als Großh. Badiſcher Unterthan, als Bür- ger zu Heidelberg , als freygewaͤhlter legitimirter Stadt- und Landes Abgeordneter zur Staͤndeverſammlung, ohne meinen Klaͤger und Richter zu kennen, vom hohen Staats Miniſte⸗ rid verhaftet, doch aber mit einem ConvocationsSchreiben zur Staͤndeverſammlung einberufen ſeyn, und die Aufhebung dieſes meines Arreſts, beſonders unter vorliegenden Acten, von der Unterſuchungs Commiſſion in Mainz abhaͤngig ſeyn kann, daruͤber vermag ich nichts zu ſagen, da mir hieruͤber klare Anſicht fehlt.
Alle dieſe Betrachtungen aber lege ich vorerſt der Hoch—
anſehnlichen Kammer, zu welcher ich zu gehoͤren, und be—
rufen zu ſeyn, die Ehre habe, zu weiſer und kraftvoller Entſchließung vor, mit aller Ruhe erwartend, durch welche Anklage, und mit welchen verfaſſungsmaͤßigen Schritten, Hochdieſelbe dieſe in ihren vielſeitigen Beziehungen fuͤr das ganze Land wichtige Sache vor den Thron Sr. Koͤnigl Hoheit zu bringen, fuͤr gut findet, da mir noch auſſerdem meine Schadens- und Satisfactionsklage im verfaſſungs— maͤßigen richterlichen Weege ohnehin unbenommen bleibt Und ſo verharre ich, mit den reinſten Empfindungen der groͤßten Hochachtung Einer Hochanſehnlichen Staͤnde Verſammlung gehorſamſtes Mitglied
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