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3) Bon Kehl úber Offenburg durch das Kinzingerthab,

Sitzung am 8. Xup 1819.

Donaueſchingen nach Schaffhauſen , mit einem Auf— wande von 1040 fl. Die Bewohner des Kinzin— gerthals hatten bis jetzt nur zweymal PoſtCours, die Gegend von Donaueſchingen erhielte eine wei: tere Gelegenheit, und die ganze Route wuͤrde uͤber Kehl mit der Journaliere nach Frankfurt in Ver— bindung geſetzt.

4.) Von Freyburg uͤber Neuſtadt nach Donaueſchingen ,

Stokach und Moͤskirch in den zweymaligen Ulmer und AugsburgerCurs mit einer Ausgabe von 884fl. Hiedurch wuͤrde der Gegend von Freyburg ein geeig⸗ neter zweyter Cours nach Augsburg ſtatt des bis⸗ herigen verſpaͤteten verſchafft.

5.) Von Heidelberg uͤber Mosbach nach Biſchofsheim , Wertheim

und ganz Franken, mit einem Aufwande von giofl. Auf dieſe Weiſe erhielten die Einwoh⸗ ner und Stellen auf der Route von Mosbach , ſodann das KreisDirectorium in Wertheim und die Stadt, eine dritte zweckmaͤßige Poſtgelegenheit, und das Großherzogthum wuͤrde uͤberhaupt mit Franken und dem Baierſchen UeberRhein in eine beſſere Ver— bindung geſetzt.

6) Fuͤr Lahr eine zweymalige Vermehrung der Verbin—

dung mit Kehl uͤber Offenburg und Frieſenheim in die Journaliere nach Straßburg und Frankfurt mit einem Xufwand von 572 fl. fo daf tie Stadt Qahr mit Jranfreih, dem ganzen untern landeg: theil und Frankfurt in taͤgliche Verbindung geſetzt, und dadurch fuͤr ihren bedeutenden Handel, die ge⸗ buͤhrende Erleichterung finden wuͤrde

Dieſer Geſammtaufwand von 5226 fl. dürfte feine

Erſatzquelle in der Bermehrung teë Verkehrs und der Correſpondenz am natuͤrlichſſen finden, und die pecunlaͤre