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112 Verhandlungen der zweyten Kammer.

ſche des deutſchen Vaterlandes— fuͤr Her ſtellung des freyen Verkehrs im Innern der deut— ſchen Bundesſtaaten verwendet habe. Am Tage der erſten Eroͤffaung der Staͤndeverſammlung babe unë cine Stimme der Regierung(Staatsmmiſter Frhr. v. Berſtett) verſichert, daß die Erreichung dieſes Ziels unter ibre eigenen angelegentlichen Wuͤnſche gehoͤre. Al— les, was ſeit dieſem Momente geſchehen ſey, habe nur dazu gedient, die Aufrichtigkeit dieſer Zuſage in ihrem ganzen Umfange zu bekraͤftigen. In der Sitzung des vorigen Jahrs habe ein edles Mitglied, welches ſeildem zu un— ferm Bedauern aus unſrer Mitte geſchieden ſey(Frhr . d. Lotzbeck), feine Stimme für die Befreiung des Han- delg und der Fndufirie erhoben; feine Wuͤnſche ſeyen von den Kammern getheilt, von der erleuhteten Regierung er: hoͤrt worden. Was von dem Inhalte der Verhandlungen der letzten Wiener Conferenzen zu unſerer Kunde gekom— men ſey, beweiſe, wie kraͤſtig, nachdruͤcklich und beharrlich ſich unſere Regierung auch hier wieder fuͤr Erreichung deg nemlichen Zieles virwendet habe. Wir wuͤßten endlich, daß in dieſen Tagen Legationen mehrerer deutſchen Staa- ten in Darmſtadt zuſammentreten werden, um fuͤr ſich wenigſtens zu erzielen, was im Augenblicke fuͤr das Ganze nicht erreicht werden koͤnne. Auch dieſes erfreuliche Ereig⸗ niß werde vorzuͤglich als Werk der Verwendungen unſerer Regierung angeſehen werden muͤſſen. Er trage daher dar— auf an, der Regierung den Dank der Kammer darzubrin— ġiti fuͤr die ruhmwuͤrdigen und beharrlichen Anſtrengungen, mit welchen ſie in dieſer Angelegenheit, gleich wichtig fuͤr Baden und das geſammte deutſche Vaterland, bisher ge— wirkt habe.

v. Liebenſt ein unterſtuͤtzt diefen Antrag, wozu der Gegenſtand der heutigen Diſcuſſion, die Zollpoſition im Budget, eine natuͤrliche Veranlaſſung gebe. Er habe hier