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CIXte Gigung vom 25. Sanuar 1823, 347
Der weite Grund, welcher mich zu Erſparniſſen be⸗ ſtimmt, iſt die immer ſteigende Noth des Volles Ich will dieſelbe nicht malen. Es gibt Leute, welche nicht an ſie glauben; ich glaube an ſie, denn ich kenne ſie. Aber ich berufe mich auf die Maͤnner des Volkes, welche in die⸗ ſem Saale ſitzen; ich berufe mich auf die Mitglieder der Kammer, welche Landleute ſind und unter dem Landmanne leben; fie follen fagen, ob Nocth vorhanden iſt, und die Klagen gegruͤndet ſind;— ſie ſollen ſagen, ob vas Bolt von ihnen Erleichterung erwartet, und ob es an der Zeit iſt, im achten Friedens jahre neue Skeuern aufzulegen;— ſie ſollen endlich bezeugen, ob die Erhoͤhung von Steuern nicht den bitterften Cintrud im ganzen kanoe vom Bodeni fee big an den Main maden muͤſſe? und ob ſie glauben, die Erwartungen des Volles ſeyen erfuͤllt, und feine Liebe fuͤr die landſtaͤndiſche Verfaſſung werde zunehmen, wenn ſie mit erhoͤhten Steuern und mit dem Geſetze uͤber die Studienfreiheit in der Hand in ihre Heimath zuruͤck⸗ kehren!!
(Lauter, lebhafter Beifall und allgemeiner Ruf: Das ift die Wahrheit! So iſt es1)
Und wag fordere. ih denn? Iſt es denn unbllig, was ið verlange? Unbiliig, wenn idh, gewápit yen dnt Bolfe, um fúr vafelbe zu reden, begehre, daf wenighe:$ endlich einmal der Staatshaushalt, welcher noch koſtet, was er in den Kriegsjahren geloſtet hat, beſchraͤnkt werde, damit man auch wiſſe: es iſt Friede! Iſt es zu viel verlangt, wenn ich wenigſtens nicht meher Steuern bes bezahlen wil; wo ih Verminderung mit Recht erwarten koͤnnte? wo ſelbſt die Regierung anerkannt hatte: die 25*