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XXII fe Sigung vom 29g. Mai 1822, 5

Lenzkirch , Dreſelbach, Rothenhaus, Grafen —⸗ hauſen, Birkendorf , Nehlingen, Thiengen und Waldshut in die Schweiz fuͤhrt, namentlich mit Zurzach , Aarau und Zuͤrich die Rommunitation bils det, wurde, ſo weit ſie das ehemalige St. Blaſianiſche Gebiet durchzieht, in der Mitte des vorigen Jahrhunderts auf Koſten der Landeskaſſe angelegt, auf Koſten der⸗ ſelben Kaſſe unterhalten und fuͤr dieſelbe Kaſſe hatte die Erhebung der geordneten Bruͤcken- und Weggelder ſtatt.

Nach der Vereinigung jener Landestheile mit Baden dauerte eben daſſelbe Verhaͤltniß fort bis 1818, wo es den Staatsbehoͤrden gefiel, dieſe Straße aus dem allge⸗ meinen Verband auszuſchließen, aus Gruͤnden, welche unbekannt geblieben ſind.

Dem Weggeldgeſetz von 1820 iſt ein Verzeichniß der Straßen beigefuͤgt, von welchen das dort geordnete Stras ßengeld erhoben werden ſoll, und deren Herſtellung und Unterhaltung von der allgemeinen Straßenbaukaſſe uͤber⸗ nommen iſt. Am Ende des Verzeichniſſes iſt die Bemer—⸗ kung zu leſen:„Die Straße von Rothenhaus uͤber Bir—⸗ „kendorf nach Thiengen ſollte auch wiederum in den Stra— „ßenverband aufgenommen werden, und gwar mit demz „ſelben Recht, aus welchem aͤhnliche Straßenzuͤge ſich „darin befinden.“

Bekannt mit den Verhaͤltniſſen, welche den Verfaſ—⸗ ſern des Verzeichniſſes dieſen wohlbegruͤndeten Vorſchlag eingaben, habe ich mir erlaubt, bereits in der Sitzung von 1820 auf die Wiederaufnahme jener Straße in den all gemeinen Verband anzutragen. Die Kuͤrze der Zeit, die uns dazumal zur Erledigung einer großen Menge groͤßerer Geſetzgebungsgegenſtaͤnde zugemeſſen war, mußte