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14 Verhandlungen der zweiten Kammer.

roldseck an Baden erſtere 8,562 fl. Schulden gehabt, die noch nicht bezahlt geweſen.

Engeßer: Er ſtimme für die Uebernahme der 9,800 fl. Es ſeye das naͤmliche Verhaͤltniß, wie in der Baar; was dort recht geweſen, muͤſſe auch hier recht ſeyn.

Hr. Reg. Comm. Staatsr. Frhr. v. Sensburg : Hier ſeye, er wiederhole es noch einmal, ein anderer Fall; die auf Leyen gefallene Quote ſchwaͤbiſcher Kreis⸗ ſchulden ſey, was freilich nicht haͤtte geſchehen ſollen, lange vor dem Anfall an Baden auf die Landſchaft re— partirt, und auch von dieſer bezahlt worden; es ſeyen aber zur Zeit dieſes Anfalls noch einige wahre Land— ſchaftsſchulden beſtanden, deren Liquidation und Aus— ſcheidung manchen Schwierigkeiten unterworfen gewe— ſen, deswegen ſey die vorige Kammer mit der Regie⸗ rung der Meinung geweſen, daß man wegen der Un— bedeutenheit im Ganzen die Quote der Kreisſchuld, ob ſie ſchon im Jahr 1815 nicht mehr ſo beſtand, uͤber— nehmen ſolle, jedoch ohne Zinsverguͤtung, und gegen Verzicht auf alle Nachforderungen wegen der noch be— ſtehenden Landſchaftsſchulden. Mit dieſen Berhåltnif- fen laffe fich jeneg der Landſchaft(Baar) Huͤfingen nicht vergleichen, hier ſeyen im Jahr 1815 gar keine Landſchafts ſchulden vorhanden geweſen, und daß dieſe im Jahr 1815 ſchon auf die Gemeinden vertheilt gewe⸗ ſen, werde nun zur Folge haben, daß andere Landſchaf— ten, z. B. Meersburg, ſich wegen Ungleichheit in der An— wendung beſchweren wuͤrden.

Duttlinger: Er theile die Meinung des Hrn. Regierungscommiſſaͤrs, daß hier ein anderer Fall ſey. Der Regierung ſey auch durch den W. Artikel der rhei⸗ niſchen Bundesacte in dieſer Beziehung eine Pflicht