XXVIII. Oeffentl. Sişung V. 7. Mai 1825. 55
* dem Abgeordn. Roßhirt uͤberein, daß volle Klarheit in der is Sache zur Beit nicht vorhanden fey. E8 fey zwar feierlid * behauptet worden, daß an dem Charakter dieſer Schuld es als einer Staatsſchuld nicht gezweifelt werden koͤnnte, Z weil uͤberall dergleichen Schulden als Staatsſchulden, * und dergleichen Laſten als Staatslaſten angeſehen wer— ai den muͤſſen. Dieſes uͤberall moͤchte er nicht unter— i ſchreiben. Er ſehe aus den Verhandlungen von 182, p daf man im Großherzogthum Landestheile finde, wo = Sleiche Vaften nicht alg Staatsſchulden und Staatslaſten ad anerkannt worden feyen, wie z. B. in der Ortenau und
In dieſen beiden Landestheilen des Großherzog⸗ ſen thums, beſtuͤnden Flußbaukaſſen, die fruͤher nicht als = Staatskaſſen und Landeskaſſen angeſehen, deren Schul— bez den in den Verhandlungen yon 1822 niht alg Gtaats- z ſchulden angeſehen worden ſeyen, und von deren Ueber— ri nahme dort auch nicht die Rede geweſen. Indeſſen gebe es er zu, daß nach den Notizen, welche die Kammer heute in erhalten habe, immer ſo viel klar ſey, daß auf dieſer hr, Kaſſe zuverlaͤßig Schulden hafteten, die als Staats- oe fhulden angefehen werden måfen, dag aber darauf i auh Schulden hafteten, die man nicht als Staats fout- ltz den anſehen koͤnne.
* In der Rede des damaligen Abg. Eiſenlohr ſeye Me unter andern von der Dotation diefer Kaffe geſprochen F worden. Sehe man nun auf die Einnahmen dieſer * Kaſſe, und auf die Ausgaben, oder die Zwecke, auf * deren Realiſirung die Ausgaben verwendet worden, ſo — ſehe man nur, daß von oͤffentlichen Zwecken und von aa Privatzweden die Rede fens ferner von óffentlihen — Einnahmen und Lokaleinnahmen, in welchem Verhaͤlt— — niß jedoch ſeye ihm nicht ganz klar. In der Mitte der