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392 Verhandlungen der tveiten Kammer,

angewachfen, Da es aber unſer innigſter Wunſch

iſt, daß unſere Geſinnung, die wir in dieſer

Adreſſe ausgeſprochen haben, der hohen Kammer, der Regierung und dem Publikum öffentlich bekannt gemacht werde, ſo durften wir die Zeit nicht länger durch Unterſchriftenſammeln verlieren.“

15) Die Gemeinden Steinen Hägelberg ,$ü- fingen und Höllftein(mit 255 Unterſchriften) ſtim⸗ men energiſch in die allgemeinen Dankſagungen ein, mit ganz beſonderer Kraft rückſichtlich des Verlangens nach Preßfreiheit, und fordern uns auf, zu ringen, daß nicht„die Preſſe, dies wunderbare Werfzeug der Vor- fehung, wodurch fie Sicht und Recht, geſetzliche Freiheit und wahres Glück unter den Völkern der Erde verbreitet, anſtatt blos unter der Aufſicht der deutſchen Treue und Mäßigung zu ſtehen, unter dem Einftuß einer fremden Gewalt verbleibe.“

16) Noch energiſcher drückt ſich eine Anzahl Bürger(54) von Hüfingen , den Gtadtrath an der Spike, über dieſelbe Angelegenheit und über die neueſten Bundesbe— ſchlüſſe aus.

17) Vier und dreißig Bürger und Einwohner Lör— rachs verſichern in einer Dankadreſſe, denſelben Gegen⸗ ſtand betreffend, daß ſie kein Opfer ſcheuen werden, was etwa in verfaſſungsmäßigem Wege möchte gefordert wer⸗ den, um die Ehre und Unabhängigkeit unſeres allverehr⸗ ten Großherzogs, um das theure, unveräußerliche Gut unſerer Verfaſſung und die wohlerworbenen Nechte con— ſtitutioneller Bürger gegen etwa drohende Gefahren zu ſichern.

18) Stadtrath, Bürgerausſchuß und Wahlmänner der Stadt Heidelberg — alſo wohl die zuverläſſigſten Or—