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Die Arbeit wird, wie Seder, welder den Nhein befahren und die Durhfdmitte mit den Uferbedeckungen geſe⸗ hen hat, wirklich mit Zweckmäßigkeit vollführt, und die Kammer wird eben deßwegen, und in Anbetracht der Wich— tigkeit dieſer Arbeit keinen Anſtand nehmen,

„für Uferbedeckung der Rheindurchſchnitte die Summe von 25,000 fl. zu bewilligen“

6) Der Mannheimer Hafenbau erſcheint abermals in dem Budget; für dießmal jedoch nur die Ausbagge⸗ rung deg Hafens zur Tieferlegung deg Baffins, des Winterhafens und des Neckarkanals.

Es zeigte ſich dieſe Nothwendigkeit ſchon im Oktober 1840, weßhalb das hohe Staatsminiſterium als dringlich einen nachträglichen Kredit von 10,413 fl. für die auf 18,480 fl. berechneten Koſten bewilligte, welcher aber durch die Einnahmen aus der alten Mühle und überſchüſſigen Materialien, ſodann aus Zurückſtellung einiger Waſſer—⸗ bauten im Inſpektionsbezirke Mannheim ausgeglichen wurde.

Das Budget, welches jetzt vorliegt, verlangt nun die Bewilligung des Reſtes des berechneten Koſtenbedarfs mit 8,067 fl. und ſo ſehr zu wünſchen wäre, daß der Aufwand für den Mannheimer Hafen ſchon früher ein Ende erreicht hätte, ſo muß die Commiſſion doch antragen,

„die zur Vollendung der Ausbaggerung des Mannheimer Rheinhafens noch erforderliche Summe von 8,067 fl. zu bewilligen.“

7) Für die Vollendung des Konſtanzer Hafenbaues ſind in dem Budget 8,100 fl. aufgenommen.

Da die Begründung der Regierung nichts Näheres über dieſen Aufwand ſagt, ſo hat ſich der Berichterſtatter die nöthigen Aufſchlüſſe bei dem Miniſterium des Innern erbeten.

Daraus ergibt ſich, daß von dem auf 196,460 fl. berechneten Geſammtaufwande, abzüglich 3,000 fl. für ein eiſernes Geländer, noch ein Reſt von 43,100 fl. zu verbauen iſt, welcher in dem zweijährigen Budget erſcheinen ſollte, um damit da, fen in früheren Berichten erwähnte, den Hafen gegen die Oſtwinde ſchützende Vorwerk, im Mn- ſchlage von 35,000 fl., ſodann einen kleinen Leuchtthurm auf dem äußerſten Kopfe des Schirmbaues zu erbauen und einige andere minder bedeutende Hafenbauarbeiten zu vollenden.

In dieſem halben Jahre bis zum letzten Dezember 1841 ſoll jedoch der Bau dieſes Vorwerkes noch nicht an⸗— gefangen, wohl aber mit der Reſtſumme von 8,100 fl. die andern Arbeiten ſammt dem kleinen Leuchtthurm vollzo— gen werden. l

Wir müffen bei diefer Gelegenheit deri fon in dem Berichte von 1839/41 ausgeſprochenen Wunſch wiederho— len, daß jenes eiſerne Geländer auf die Mauer des Schirmbaues, welche die Regierung als entbehrlich erkennt wieder aufgenommen werde, weil es eben ſo wohl zur Sicherheit als zur Zierde dient.

Uebrigens ſtellt die Commiſſion den Antrag:

„für die Vollendung des Konſtanzer Hafenbaues die Summe von 8,100 fl. zu bewilligen.“

Der zweite Theil des Verzeichniſſes über die in dem Budget aufgenommenen Werke des Waſſer- und Straßen bau— Etats umfaßt 3 neu anzufangende und zu verbeſſernde Straßen. Sie ſind

8) die Verbeſſerung und der Neubau der Mainſtraße von Miltenberg úber Wertheim nad Würz zburg, wofür in dem Budget verlangt werden 22,000 fl. Es iſt dieß die Hälfte jener Summe, welche ſchon in bem Budget von 1837/39 für diefelbe Etrape bewilligt war, die aber nidt gebaut wurde, weil die über die Fortſeung der Straße auf königl. bairiſchem Gebiete angeknüpften Unkerhandlungen zu keinem Reſultate geführt hatten. Auch jetzt iſt dieß noch nicht geſchehen. Die Regierung hofft aber, daß dieſer Umſtand keine Schwierigkeiten verurſachen wird.

Aus der weitern Begründung erſteht man, daß mit den verlangten Mitteln keineswegs ein förmlicher Straßen—