a56 Verhandlungen der Iter Rammer einzufuͤhren, mie fie bereitg in manhen andern Staater beſtuͤnden, und den NReihthum unferes Bodens an Torf zu benutzen. Aber auch jene Gefahr, daß der Ite Theil dieſer Waldungen, durch Freigebung der Benutzung an den Ei— genthuͤmer zerſtoͤrt werde, ſey nicht vorhanden. Er wolle nicht beſtreiten, daß hie und da ein Eigenthuͤmer von klei— nen Waldſtuͤcken durch leichtſinnige Benutzung ſeines Eigen⸗ thums daſſelbe nach und nach ganz verwuͤſten koͤnne. Aber die Beſitzer groͤßerer Waldungen, welche uͤberhaupt mehr Tand: wirthſchaftliche Kenntniſſe beſaͤßen und ihr Intereſſe in gwed: maͤßiger Behandlung ihrer Waldungen ſuchen muͤßten, wuͤr⸗ den gewiß ihren wahren Vortheil nie verkennen, wuͤrden nicht muthwillig, ſondern auf eine Art wirthſchaften, daß ihnen die Waldungen den beſtmoͤglichſten Ertrag abwuͤtfen. Daher muͤſſe auch er darauf ſtimmen, daß der oberſte Grundſatz der Freiheit deg Cigenthums in diefem Falle ges handhabt werde, indem Feine Noth vorhanden fey, davon abzuweichen. Jndeffen fey ed meder feine Meinung; noh werde eg jene der Kommiffton gewefen feyn, das provifo: rifche Gefeg der Regierung geradezu- gu verwerfen. Denn in diefem Falle würde durch den Befhluğ der Kammer un: móglih gemacht werden, daß das Geſetz an die erſte Kam⸗ mer gelangen koͤnnte. Er ſchließe ſich deswegen an diè Meinung des Abg. Ruth an, und wuͤnſche, daß das Ge⸗ ſetz von F. zu F. durchgegangen, und diejenigen Verbeſſerun⸗ gen beigefuͤgt wuͤrden, welche dem Grundſatz der freien Be: nutzung des Eigenthums entſpraͤchen. Die zweite Kammer habe dann ihre Schuldigkeit gethan und ihren Pflichten ges nuͤget. Sie koͤnne ſofort das Schickſal des Geſetzes in der erſten Kammer erwarten und dieſer uͤberlaſſen, das Ihrige ebenfalls zu thun.
Ve EHren, Er glaube dem verehrten Redner der