420 Verhandlungen der IT. Kammer.
das vom 26. Februar 4783 datirt, und welchem das fraglihhe Codicil Cals Codicillus ad testamentum factus} nadge- folgt it, im Nrt. 2, Sag 27 alfo lautend: Artifer IL;
n20) Sege ih hier noh befonders in Summa 2000 fl. an, wovon gleich nah meinem Hinfheiden in meiner Refidenzz ſtadt Bruchſal 500 fl., dann in den dieſſeitigen Hochſtifts— orten des Brurheins, benanntlich des Vicedomamts mit Einſchluß des Orts Illingen, wenn es um dieſe Zeit noch zum Hochſtift gehörig iſt, fort des Oberamts Kießlau und des Amts Philippsburg 500 fl., desgleichen in den Hoch ſtif t s⸗ ortſchaften jenſeits des Rheins unter der Queich , mithin der Ober und Aemter Kirrweiler, Deidesheim und Marientraut 500 fl., und endlich in der Stadt Speier, und zwar, ſo viel den daſelbſtigen Theil der katholiſchen Ein— wohnerſchaft betrifft, mit vorzüglicher Rückſicht auf jene, welche bereits von mir ein jährliches Almoſen empfangen haben, 250 fl., die übrigen 250 fl. aber zu zwei Drittel unter die der lutheriſchen— und zu einem Drittel unter jene der reformirten Religion, allda zugethanen Armen dergeſtalt aus⸗ getheilt werden ſollen, daß hiebei allenthalben auf die wahr⸗ haft äußerſt bedürftigen Perſonen, nach vorgängiger genug⸗ ſamer Erkundigung, folglich ohne Privatgunſt oder Vorliebe, ſondern nach beſtem Wiſſen und Gewiſſen derer, denen hiezu der Auftrag geſchehen wird(welches ich des Endes hiemit eigends und ausdrücklich beſchwere) der fürnämliche Bedacht zu nehmen iſt.“
b) Sodann einen Nachtrag vom Jahr 1794, folgender⸗ maßen lautend: