LXXXVII.©igung v. 22, October 1833, 259
ne| ing Breisgau gemacht wird, diefer für den ſüdlichen Theil des Schwarzwaldes dann am nützlichſten ſein wird,
I ge wenn man ihn durchs Münſterthal führt. Es kommen em| aber noh andere berüdfichtigungswerthe Verhältniffe ay| binm. Wenn im Winter auf den Höhen des Gebirgeg of- große Schneemaſſen fallen, und dieſe nicht ſowohl durch ch| ihre greichfórmige Tiefe den Weg verfperren, alg dadurch, er| daf Stürme ſie zu unüberſchreitbaren Windwehen auf⸗ tg thürmen, dann ift es nicht mehr möglich, aus dem Wie- nf| ſenthale über Todtnau , die Halde und am Giefibel her- iga| ab über Horben nadh Freiburg qu fommen. Die Wäl⸗ ge der gehen alsdann vom Wieſenthal durch die Wiede über en den Spielweg ins Münſterthal und können auf dieſem B- Wege gi jeder Fabrszeit aus dem Gebirge heraus ing h Lands niemals machen- fie aber den Weg nach Freiburg bpt durchs St. Wilhelmerthal über Oberried oder durchs hr Kapplerthal am Schauinsland herab. Wenn dief und et; das Vorerwähnte berückſichtigt wird, ſo muß ich für ie meinen Theil derjenigen Strafe ang dem Wieſenthal in's en Breisgau den Vorrang geben, die durchs Münſterthal er über Staufen geht, weil man fie fo herfelen fönnte; W; daf fie au jeder Fabreszeit, bei jedem Wetter yu gebrau— te chen fein würde, während nach- meinem Dafürhalten ein P Weg durchs Kappler- oder Oberriederthal für den, wel- t cher nah Staufen wil und muf, cin entfeglicher Umweg u— wäre. Weniger zweckmäßig als über den Spielberg würde rg man die Straße über Neuenweg und die Münſterhalde f berunterfübren, Dort fann man im Winter faum paffi- et ten. Der Hauptmarft des füdlichen Schwarzwaldes iſt, ii wie geſagt Staufen , indem die Wälder beſonders dort h| ibre Bedürfnife auf Pferden bolen. Man fann fich alfo ecf denken, wie außerordentlich lebhaft der Markt daſelbſt iſt.
al Wollen ſie aber ihre Producte, Holzgeräthe,/ Strohgeflechte,