Ezechielis. Die Veiſſagung Mo das wort des herren iſt gethan zuͦ mir ſagen Sun des men ſchen fuͤrleg ein verborgē ding vnd verkünde die geleichnuß zuͦ dem hauß iſrahel vnnd ſprich Diſe ding ſpricht der herre got Ein groſ­ſer adler. groͤſſer fluͦgel/ langer geli­der. vol vedern. vnd maniger varb kam zuͦ dem liban. vnnd nam das marck des ceders. Er wurtzelt auß die hoͤh ſeiner eſſte. vnd uͤbertruͦg ſie in das land chanaan. vnnd ſatzt es in die ſtat der kanffleut. vnnd nam von dez ſamen des lands vnd ſatzt in in die erd fuͦr den ſamen Er ſatzt den ſamen in der breite der erd dz er veſtente dywurtzel auf manige waſ ſer Do er het gronet er wuchß in eim weytten weyngarten. demütiges ge wechs vnnd ſein eſſt ſchauten zuͦ im vnd ſein wurtzel waren vnder im. Darumb der weingart ward gema chet vnnd wuchß in ſchußling. vnd ließ auß ir zweyd. Vnnd ein adler ward mit groſſen fluͦgeln vnd mit vil vedern Vnd ſeht. diſer weingart was als ſendet er ſein wurtzeln zuͦ im er ſtrackt auß ſein ſchüßling zuͦ um das er in weſſerte von den gert­lin ſeiner bluͦmen. der do iſt gepflātz et auff vil waſſer in dem guͦtē land das er bring bletter. vnnd trag ein frucht. das er ſei zuͦ eim groſſen wein gartē ſprich Diſe ding ſpricht derherr got Darumb wirdt er nit glücklich Reuttet er nit auß ſein eſſt vnd bin­det ſein fruͤcht Vnnd truͤcket al ſchuß ling ſeiner groͤne vnd dorret. vnnd nit in dem groſſen arm/ noch in ma­nigem volck. das er in nit außreute von der wurtzel Seht er iſt geplan­tzet Darumb wird er nit geluͦcklich So in ruͦrt ein brinnender wynnd. wirt er denn nit getruͤcket vnnd doͤr ret in dez gertlein ſeins gewechſſes. Vnd das wort des herren ward ge­than zuͦ mir ſagend Sprich zuͦ dem raytzenden hauß. Wiſſt ir nit was diſe dinng beteuten Sprich. Seht. der künig der babilonier kumbt inn iheruſalem. vnnd nimbt. den künig vnd ſein fürſten. vnd zuͦfuͦret ſie zuͦ im ſelber in babilon. Vnnd nimbt vonn dem ſamen des reiches. vnnd machet dz geluͤbd mit im vn̄ nimb vonn im das geſchworen recht. Er nimbt auch die ſtarcken des laudes das das reich ſey demuͦtig. vnd werd nit erhaben. aber es behuͤt ſeyn ge­lubd vnd dye mein Der ſich ſcheidt von im er ſandt botten zuͦ egiptum das er im geb roß vnnd vil volcks­Wirt er denn glucklich oder begrei­fet er das heyl der do thet diſe dinng oder der do auffloͤſet das gelubdem pfleut er denn Ich leb ſpricht der hei re got. wann in der ſtatt des kuͦnigē der dazhat geſetzt dem künig. des ey de er hat eytel gemachet. vnnd hat auffgeloͤſet das geluͤbd. das er hett mit im Er wirt ſterben in der mitt babilonis Vnnd nit in eim groſſen heere. noch in manychem volck. pha­rao tut einen ſtreydt wider in inn der auffwerffung des hauffens. vnd in der auffwerffung des grabens vn̄ in der bauwung der ſchrancken das er ſchlahe vil ſelen Wann er verſch­mehet den eydt. das er auffloͤſte das gelubd vnd ſehet er gab ſein hannd vnnd ſo er thut alle diſe ding er em­pfleuhet nit Darumb diſe ding ſpri­cht der herre gott Ich lebe. wann ich ſetze den ayd den ir habt verſchmeht